Grundstückseigentümer müssen es dulden, wenn die Kommune vor ihrem Wohnhaus eine Straßenlaterne aufstellt. Das gilt in der Innenstadt auch dann, wenn die Laterne nur wenige Zentimeter vor dem Haus platziert wird und der Leuchtkörper nur 1,50 Meter entfernt auf den Gehweg leuchtet, entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (Az. 1 A 10474/10). Der Lichteinfall sei ortsüblich, der Eigentümer müsse ihn hinnehmen.

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