Tipps

Leseum­feld gestalten: Schalten Sie alles aus, was stören könnte. Lesen Sie möglichst bei Tages­licht oder in einem gut ausgeleuchteten Raum. Legen Sie notwendige Utensilien wie Stift oder Text­marker schon vor dem Lesen bereit. Sitzen Sie möglichst aufrecht.

Lesen planen: Legen Sie sich vor der Lektüre eine Lesestrategie zurecht. Fragen Sie sich: Was muss ich lesen, und warum? Wie erkenne ich die Grund­gedanken eines Textes?

Texte auswählen: Über­legen Sie genau, was Sie lesen wollen. Prüfen Sie anhand von Schlagwörtern, Kapitel­über­schriften und Inhalts­verzeichnis, welche Text­passagen relevant sind.

Leseziel definieren: Variieren Sie Lesetempo und -technik je nach Lese­anliegen. Wenn Sie nur Informationen zu einem bestimmten Sach­verhalt suchen, reicht es oft, einen Text nur zu über­fliegen. Wenn Sie sich dagegen in ein Themen­gebiet neu einarbeiten müssen, müssen Sie den Text gründlicher studieren.

Fragen formulieren: Wenn Sie einen Text lesen müssen, der Sie eigentlich nicht interes­siert, über­legen Sie vorab, welche Fragen Sie an den Text haben. Das kann zwar anstrengend sein, hilft aber dabei, den Text mit mehr Interesse zu lesen und das Gelesene besser zu behalten.

Kern­aussage wieder­holen: Fragen Sie sich zum Schluss: Was habe ich aus dem Text gelernt? Das hilft, das Gelesene besser zu behalten. Lesen Sie auch noch mal alle Über­schriften des betreffenden Buches oder Artikels und rufen Sie sich dabei die Kern­aussagen ins Gedächt­nis.

Lese­techniken üben: Um auf Dauer schneller lesen zu können, reicht es nicht, nur an einem Training teil­zunehmen. Üben Sie danach täglich weiter – schließ­lich müssen sich die neuen Techniken erst gegen Ihre alten Lesege­wohn­heiten durch­setzen.

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