Ich will eine Onlinebewerbung ver­senden und muss dazu meine Do­kumente im PDF-Format speichern. Was genau ist ein PDF und wie wandle ich die Dateien um?

PDF steht für Portable Document Format (tragbares Dokumenten-Format). Es hilft, Text- oder Bilddateien auf unterschiedlichen Computern anzusehen. Denn öffnet man ein Dokument auf einem fremden Rechner, so fehlen oft Schrifttypen, oder Zeilenumbrüche treten an unerwünschten Stellen auf. Wird die Datei im PDF-Format gespeichert, sieht sie auf jedem Rechner gleich aus – egal auch, ob auf einem Windows-PC oder Mac.

Bei Windows-Rechnern sind Spezialprogramme wie Adobe Acrobat erforderlich (www.adobe.com/de), um PDFs zu erstellen, oder kostenlose Programme wie der „PDF Brewer“ (www.cib.de).

Tipp: Wenn Sie gleich zur kostenlosen Bürosoftware OpenOffice greifen (http://de.openoffice.org), können Sie Ihre Dateien per „PDF-Knopf“ in der Kopfleiste des Programms umwandeln.

Beim Mac geht das ebenfalls einfach: Man klickt unter „Datei“ auf „Drucken“, dann unter PDF „als PDF sichern“. So verrutscht bei der Onlinebewerbung garantiert nichts mehr.

Bleibt die Frage, wie mit fertigen Dokumenten oder Fotos umzugehen ist. Hier kommt die bei Scannern und Drucker-Scanner-Kombis mitgelieferte Software ins Spiel, die in den meisten Fällen ein PDF-Werkzeug bietet. So ist es problemlos möglich, ein Dokument (wie die zum Erhalt der Abwrackprämie erforderlichen Unterlagen) oder ein Bewerbungsschreiben mit aufgeklebtem Foto direkt in das PDF-Dateiformat zu scannen.

Tipp: Eine Auflösung von 150 Punkten pro Zoll (ppi) ist dabei völlig ausreichend.

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