Leserfrage Meldung

Schnell essen. Geräucherter Lachs ist anfäl­lig für Keime.

„Ich esse sehr gern Stremellachs. Wie entsteht eigentlich der Unterschied zu herkömm­lichem Räucherlachs?“, fragt test-Leser Matthias Linke aus Hamburg.

Ostpreußische Fisch­spezialität

Für diese ursprüng­lich ostpreußische Fisch­spezialität wird Lachs­filet in Streifen – Stremel – geschnitten und heiß geräuchert. In der Hitze gart der Fisch, im Inneren erreichen die Temperaturen mehr als 60 Grad Celsius. So bekommt er eine feste Konsistenz und schmeckt intensiv nach Rauch. Herkömm­licher Räucherlachs wird dagegen bei 20 bis 30 Grad kalt geräuchert. Egal, ob heiß oder kalt: Räucher­fisch kann schnell verderben. Eine Vakuum­verpackung macht ihn oft etwas länger halt­bar. Fein­schmecker sollten ihn dennoch zügig essen.

Tipp: Erwärmen Sie Stremellachs leicht im Back­ofen, so schmeckt er am besten.

Lachs im Test

Räucherlachs haben wir zuletzt Ende 2014 untersucht (Test Räucherlachs). Unser aktueller Test von Lachsfilets (test 3/2018) klärt, ob frischer Lachs besser schmeckt als tiefgekühlter und ob Wildlachs gegen­über Zucht­lachs Vorteile hat. Sie suchen noch ein leckeres Lachs-Rezept? Wie wäre es mit Lachsravioli? Auch fein: Den Lachs per Sous-vide-Methode garen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 9 Nutzer finden das hilfreich.