Ich liebe Sahnesoßen und habe im Kühlregal spezielle Sahne zum Kochen entdeckt. Ist sie besser geeignet als normale Schlagsahne? Worin besteht überhaupt der Unterschied?

Sahnig schlemmen ohne schlechtes Gewissen – das verspricht fettreduzierte Sahne zum Kochen. Sie muss mindestens 10 Prozent Fett enthalten, 15 oder 20 Prozent sind aber üblich. Damit hat Kochsahne nur etwa halb so viel Fett wie Schlagsahne, für die ein Fettgehalt von mindestens 30 Prozent vorgeschrieben ist. So viel Fett ist nötig, damit Sahne sich überhaupt schlagen lässt.

Die Kochsahne eignet sich also nicht für Sahneschaum, aber um Soßen zu binden, Aufläufe und Suppen zu verfeinern. Sie kann wie jede andere Sahne auch
bei starker Hitze ausflocken, besonders wenn Säure im Spiel ist. Deshalb sollte Sahne am besten kurz vor dem Servieren ins Gericht. Kochsahne hat oft einen stolzen Preis. Günstiger und auch fettarm: Schlagsahne mit Milch verdünnen.

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