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Akelei und Bergenie verschönern im Frühsommer schattige Plätze.

Die meisten Blumen bevor­zugen sonnige Plätze. Damit es in Vorgärten und Hinterhöfen blüht, die wenig Licht bekommen, lohnt es sich, Schattenfreunde zu kennen – und ihre verschiedenen Blüte­zeiten. Für erste Farbtupfer sorgen ab April kleine Duftveilchen, Akeleien, Bergenien und Gäms­wurz. Im Sommer entfalten Glockenblumen und frühe Astilben ihre Blütenpracht. Späte Astilben, statt­liche Silber­kerzen und Japan-Anemonen verlängern die Pracht bis in den Herbst hinein. Von Mai bis Oktober blüht das Fleißige Lieschen in verschiedenen Farben. Es kann noch im April gesät oder ab Mitte Mai nach draußen gepflanzt werden. Auf Gartenflächen, auf die fast kein Licht fällt, kann sich nur wenig Grün behaupten. In Betracht kommen Farne, Gräser, und auch Stauden wie Funkien, die mit vielfältigen Blatt­farben und -zeichnungen beein­drucken und zum Teil schön blühen. Ebenfalls im tiefen Schatten gedeihen Boden­decker wie Wald­meister, Elfenblumen und das giftige Immergrün.

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