Sollte ich mir jetzt schon einen Ultra-HD-Fernseher kaufen? Die Anbieter rühren fleißig die Werbetrommel, doch ich bin noch nicht über­zeugt.

Auf absehbare Zeit hält sich der Nutzen von Ultra-HD (UHD) in Grenzen. Gegen­über HD mit rund 2 Millionen Bild­punkten (1 920 x 1 080) zeigen UHD-Displays mehr als 8 Millionen (3 840 x 2 160). Sie stellen besonders viele Details und feinste Strukturen dar. Derart hoch­auflösende Bilder liefern momentan nur Digitalkameras. UHD ist also gut für die Diaschau. Videos und Fernsehsendungen in UHD wird es so schnell nicht geben. Der Satelliten­betreiber Astra will 2016 mit einem Test­kanal auf Sendung gehen. Ultra-HD wird durch den Trend zu größeren Fernsehern getrieben: Zuschauer können näher am Fernseher sitzen als bei HD-Geräten. Die feinere Pixel­struktur halbiert den empfohlenen Sehabstand. Damit passen große Fernseher künftig auch in kleine Wohn­zimmer.

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