Der Verkäufer sagte, beim Schulranzen bringen Signalfarben mehr Sicherheit als Reflex­streifen. Stimmt das?

Der Verkäufer hat zum Teil recht. Reflex­streifen sind wichtig, aber allein zu wenig. Sie funk­tionieren nur, wenn ein Licht sie direkt anstrahlt. Wie Katzen­augen werfen sie Licht bei Dunkelheit zurück. Zusätzlich sollten mindestens 20 Prozent der Rück- und Seiten­flächen eines Ranzens fluoreszieren. Das gelingt durch kontrast­reiche, orangerote oder gelbe Signalfarben, die tags­über und in der Dämmerung grell leuchten − wie Warn­westen. Einige Anbieter verzichten wegen des Designs auf Signalfarben. Die Folge: Auto­fahrer, die etwa in der Dämmerung ohne Licht fahren, können den Tornister und seinen kleinen Besitzer nur schlecht erkennen. Das Unfall­risiko steigt. Besten Schutz bietet ein Ranzen, wenn er bei jeder Tages­zeit und bei jedem Wetter gut zu sehen ist.

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