Bei Autos sind Winterreifen vorgeschrieben, wenn sie auf Eis, Schnee oder Schnee­matsch unterwegs sind. Für Radfahrer gibt es solche Gebote nicht – außer dem der Vernunft. Auf lockerem Schnee bieten grob profilierte Winterreifen deutlich mehr „Grip“ als Stan­dardp­neus. Für Fahrten auf fest­gefahrenem Schnee oder Eis empfiehlt der Fach­handel Reifen mit Spikes. Die Stahl­stifte im Mantel sind für Fahr­räder erlaubt. Sie sorgen selbst bei Glatt­eis für Bodenhaftung. Auf schnee- und eisfreien Straßen fahren sich Spikes allerdings wenig komfortabel. Winterreifen fürs Fahr­rad kosten – egal ob mit oder ohne Spikes – zwischen 30 und 70 Euro, superleichte Sport­winterreifen bis zu 100 Euro. Für Ganz­jahres­fahrer, die Räder mit Ketten­schaltung haben, könnte sich ein zweiter Lauf­radsatz mit Winterreifen lohnen. Bei Bedarf geht der Radwechsel bei ihnen im Hand­umdrehen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 3 Nutzer finden das hilfreich.