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Ungegart. Fans der Raw-Food-Bewegung verzichten meist auf Herd und Kochtopf.

Einer der ersten Fans von Rohkost (eng­lisch: Raw Food) war der Müsli-Erfinder Maximilian Bircher-Benner – er empfahl sie aber nur als Diät. Die heutigen Anhänger hingegen essen fast nur Gemüse, Obst, Samen und Wild­pflanzen, stets ungegart oder sehr leicht erhitzt. Ihre Über­zeugung: Rohes Essen sei gesünder, enthalte die ganze Nähr­stoff­fülle, helfe gegen Unver­träglich­keiten. Unter­gruppen wie die Urköstler halten zudem Trinken für über­flüssig. Als generelle Ernährungs­maxime ist Raw Food nicht sinn­voll: Raue Mengen Rohkost verträgt nicht jeder. Und da die Anhänger meist vegan leben, müssen sie auch bei viel Gemüse auf eine ausgewogene Ernährung achten.

Tipp: Als Teil des Speiseplans ist Rohkost sinn­voll. Schonend Gegartes ist oft aber bekömm­licher. Für alle gilt: 1,5 Liter am Tag trinken.

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