Mir ist wichtig, dass meine Bestattung nicht Hals über Kopf organisiert wird. Kann ich die Einzelheiten schon jetzt im Testament festlegen?

Das geht, aber im Testament sollten Sie das lieber nicht tun. Denn das wird oft erst Wochen nach der Beerdigung geöffnet. Besser ist ein Vorsorgevertrag mit einer Bestattungsfirma. Da können Sie alle Details – Sarg, Trauerrede, Musik, Blumen, Grabmal – festlegen und die Kosten vorab einzahlen. Aber Achtung: Wenn der Bestatter pleitegeht, wäre das Geld verloren. Wählen Sie deshalb lieber ein Treuhandkonto. So etwas bietet zum Beispiel die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand an, eine Einrichtung des Bundesverbandes Deutscher Bestatter. Alternative ist ein Sparbuch mit Sperrvermerk. Auch die spätere Pflege des Grabes können Sie vorab in einem Grabpflegevertrag regeln. Die Erben sind an diese Verträge gebunden. Dennoch sollten Sie eine Vertrauensperson informieren. Denn Bestattungsinstitute sind nicht verpflichtet, ständig nachzuforschen, ob ihr Vertragspartner gestorben ist.

Tipp: Diese Variante ist vor allem ratsamer als eine Sterbegeldversicherung. Denn solche Policen sind oft überteuert.

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