Leserfrage Besser kochen mit Induktion?

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Die Werbung verspricht schnelles Kochen mit geringem Strom­verbrauch. Unsere Tests zeigen: Das stimmt, zumindest bezogen auf die Zeit. Ein Liter Wasser kocht auf einer Induktions­platte mit Booster-Schnell­koch­funk­tion nach vier­einhalb Minuten – nur etwas lang­samer als im Wasser­kocher. Herkömm­liche Koch­felder brauchen rund sechs Minuten. Die Ersparnis ist dagegen gering. Ein Haushalt, der mit herkömm­lichen Koch­feldern 10 Kilowatt­stunden (kWh) pro Woche verbraucht, benötigt mit Induktion rund 8. Bei einem Strom­preis von 27 Cent je kWh spart das 28 Euro im Jahr, in Haushalten, die seltener kochen, entsprechend weniger. Die hohen Anschaffungs­kosten für Induktions­technik gleicht das nicht aus. Energie lässt sich auch mit herkömm­lichen Koch­feldern sparen: Topf passend zum Feld wählen. Mit geschlossenem Deckel kochen. Speisen mit wenig Flüssig­keit garen. Koch­stelle fünf Minuten vor dem Garpunkt ausschalten, Rest­wärme nutzen.

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michelvoss am 12.05.2014 um 22:31 Uhr
statt isolierten Töpfen - Handtuch drauf.

Seit Jahrzehnten lege ich auf den Deckel meiner Töpfe immer ein paar alte Handtücher. Durch eines der Löcher muß natürlich das Überdruckventil herausragen. Das ersetzt die gute alte Kochkiste. Und Handtücher gelegentlich waschen macht weniger Arbeit als die Kochkiste zu reinigen. Dann können auch die alten Töpfe weiter verwendet werden. Die Edelstahl-Produktion für diese war nämlich extrem energie-aufwendig.

Ulli1211 am 22.01.2014 um 21:15 Uhr
Induktionsherd

Mein Miele-Induktionsherd ist 4 1/2 Jahre alt und schon ist eine Reparatur fällig. Diese soll 600 Euro kosten! Ich konnte mich von Anfang an nicht mit diesem Herd anfreunden, und Strom spart man auch nicht wirklich dabei, auf jeden Fall unerheblich in Bezug auf den teuren Kaufpreis von über 2.200 Euro und die Neuanschaffung der ganzen Töpfe. Da greif ich doch lieber wieder zum guten alten Ceranfeld, das hat über 20 Jahre gehalten ...

Tschepe am 09.10.2013 um 14:30 Uhr
Isolierte Töpfe? Kleine Töpfe? Töpfe aus Silikon?

Aus sportlichem Ehrgeiz bemühe ich mich möglichst energiesparend zu kochen. Seit ich ein Induktionskochfeld besitze, suche ich nach isolierten Töpfen, die also außen relativ kalt bleiben, während innen 100°C herrschen. Ich verspreche mir gerade bei längeren Kochzeiten eine wesentliche Energieeinsparung. - - - Ebenso erwarte ich, dass Induktion bei sehr kleinen Mengen punkten kann, etwa in Konkurrenz zur Mikrowelle, solange man einen passenden kleinen Topf findet (der selbst nicht zu viel Energie aufnimmt). - - - Ich hatte mal einen Silikontopf gesehen, komplett weich mit einlegbarem Metallboden, der mich sehr interessiert hat, finde ihn aber nicht wieder. - - - Hat jemand Erfahrungen in diesem Bereich und/oder kann mir sagen, wo ich fündig werde?

Gelöschter Nutzer am 01.10.2013 um 15:39 Uhr
Nie wieder hergeben

Jeder, der einmal mit Induktion gekocht hat, wird Induktion nicht mehr hergeben und allenfalls noch gegen Gas tauschen wollen.

Shahnaz am 30.09.2013 um 17:56 Uhr
Kochen mit Induktion

Ich wuerde trotzdem immer ein Induktionsfeld bevorzugen.
Es hat verschiedene Vorteile wie z.B. die Tatsache, dass ich auf eine grosse Induktionsplatte einen kleinen Topf setzen kann und nur der Topfboden erhitzt wird und nicht die ganze Platte wie bei herkoemmlichen Herden.
Ausserdem reagiert Induktion viel schneller aufs hoeher oder herunterschalten der Hitze, vergleichbar zu Gas. Wenn jemand nicht die Restwaerme der Herdplatte ausnutzt und fruehzeitig herunterschalted, ist Induktion die bessere Loesung.