Meine Oma hat mir eine zwölf Jahre alte Mikrowelle vererbt. Kann ich das Gerät noch gefahr­los benutzen?

Kontrollieren Sie, ob das Erbstück rundum intakt ist, die Scharniere in Ordnung sind und ob die Tür richtig schließt. Es sollte beim Trans­port nicht hingefallen und womöglich im Inneren beschädigt sein. Ist alles okay, können Sie das Gerät unbe­sorgt benutzen. Die elektromagnetischen Wellen, die die Speisen garen, befinden sich im Inneren des Geräts. Nach draußen dringt nur ein ganz geringer, ungefähr­licher Teil, haupt­sächlich an der Türseite. Das ist die sogenannte Leck­rate. Sie ist gesetzlich begrenzt auf höchs­tens 5 Milliwatt pro Quadratzenti­meter im Abstand von fünf Zenti­metern zur Mikrowelle. Bei Unter­suchungen von 7 bis 19 Jahre alten Geräten war die Leck­rate immer deutlich nied­riger als der Grenz­wert. Sie lag zwischen 0,1 und rund 1 Milliwatt. Wenn Sie unsicher sind: Lassen Sie das Erbstück von einem Kunden­dienst prüfen und die Leck­rate messen.

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