Leseraufruf an Studierende Meldung

Junge Akademiker sind als Kunden bei Versicherern heiß begehrt. Deshalb schwatzen Vermittler Studenten gern direkt an der Uni spezielle Versicherungspakete auf. Diese sind aber längst nicht immer sinnvoll und günstig. Finanztest will es genau wissen und bittet Studentinnen und Studenten um Unterstützung!

Überteuerter Schutz

Immer wieder werden den Studierenden überteuerte Paketlösungen angeboten, berichtet zum Beispiel die Verbraucherzentrale Hamburg. Auch Kapitallebensversicherungen oder private Rentenversicherungen bieten Vermittler gerne an. Denn mit der Dauer des Vertrags steigt auch die Provision.

Überflüssige Policen

Beliebt sind auch Pakete aus Haftpflicht-, Hausrat-, Rechtsschutz- und Unfallversicherung. Dabei benötigen viele Studierende diese während des Studiums noch gar nicht. Wer etwa in einer Wohngemeinschaft lebt, ist meist noch über die Hausratversicherung der Eltern abgesichert. Auch Haftpflicht- und Krankenversicherung der Eltern laufen im Studium zunächst weiter. Und eine Risikolebensversicherung ist nur für Studierende, die selbst Kinder haben, wirklich sinnvoll.

Schreiben Sie an Finanztest

Hatten Sie schon Kontakt zu Finanzvertrieben? Haben Sie selbst bereits ein Versicherungspaket abgeschlossen und welches? Sind Sie mit den Leistungen zufrieden oder fühlen Sie sich abgezockt?
Finanztest sucht Studentinnen und Studenten, die bereit sind ihre Erfahrungen mit Verkaufsmethoden der Vertreter und Versicherungsprodukten zu schildern. Der Aufruf läuft bis zum 6. April 2008. In einer der kommenden Ausgaben wird Finanztest über Ihre Erfahrungen berichten.
Bitte senden Sie Ihre Erlebnisberichte per E-Mail oder Post an folgende Adressen:

Finanztest
Stichwort „Finanzvertriebe“
Postfach 304141
10724 Berlin

oder
finanzvertriebe@stiftung-warentest.de

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