Sie oder ein naher Angehöriger sind zum Pflegefall geworden und werden zu Hause versorgt oder versorgen jemanden zu Hause? Wir möchten gern von Ihnen wissen, wie Sie die häusliche Pflege organisiert und welche Erfahrungen Sie dabei gemacht haben. Bitte helfen Sie uns und schildern Sie uns Ihre Erfahrungen unter pflegezuhause@stiftung-warentest.de.

Pflegebedürftige leben meist zu Hause

Etwa drei Viertel der knapp drei Millionen Pflegebedürftigen in Deutsch­land werden zu Hause betreut. Jede Pflegesituation ist einzig­artig. Meist helfen Verwandte, Freunde oder Nach­barn beim Einkaufen, Kochen oder Putzen. Doch wenn medizi­nische Probleme zunehmen, Waschen, An- und Ausziehen immer mehr Mühe bereiten, nehmen Angehörige häufig professionelle Unterstüt­zung durch einen Pflege­dienst in Anspruch.

Ambulante Pflege­dienste schaffen Entlastung

Ambulante Dienste sind eine wichtige Unterstüt­zung im Pfle­geall­tag. Ihre fachliche Hilfe und tatkräftige Entlastung schützt die pflegenden Angehörigen vor Über­forderung und trägt zur best­möglichen Versorgung des Pflegebedürftigen bei. Außerdem beraten sie bei allen Fragen rund um die häusliche Pflege und vermitteln weitere Hilfen. Ohne sie wäre eine Pflege in den eigenen vier Wänden in vielen Fällen gar nicht möglich.

Das Zuhause an die Bedürf­nisse anpassen

Pflegebedürftige Menschen kommen in einer eigenen Wohnung oft noch lange allein oder mit ambulanter Unterstüt­zung zurecht, wenn diese nach ihren Bedürf­nissen ausgestattet ist. Manchmal wird fremde Hilfe im Alltag nur deshalb nötig, weil die Wohnung oder das Haus nicht alters­gerecht gestaltet sind. Körperliche Einschränkungen und abnehmende Beweglich­keit machen es erforderlich, das eigene Zuhause barrierefrei umzu­gestalten und einzurichten, um die Sicherheit zu erhöhen, etwa um Stürze zu vermeiden. Es kommt darauf an, zu erkennen, was im konkreten Fall sinn­voll und hilf­reich ist.

Bitte helfen Sie uns – das möchten wir von Ihnen wissen

Werden Sie zu Hause gepflegt oder pflegen Sie einen nahen Angehörigen in seinem häuslichen Umfeld? Wie haben Sie die häusliche Pflege organisiert und welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht? Läuft alles wie am Schnürchen, gab oder gibt es Schwierig­keiten und worin liegen diese? Wir möchten erfahren, ob Sie ein naher Angehöriger versorgt oder Sie einen nahen Angehöriger versorgen oder ob ein Pflege­dienst beauftragt ist und wie Sie diesen gefunden haben. Sind Sie mit der Betreuung zufrieden? Wo gibt es Verbesserungs­bedarf? Außerdem interes­siert uns, ob Sie den Vertrag mit dem Pflege­dienst verständlich finden und ob Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus umbauen lassen mussten. Mailen Sie uns ihre Erfahrungen an pflegezuhause@stiftung-warentest.de.

Herz­lichen Dank im Voraus!

Ratgeber der Stiftung Warentest

Der Ratgeber Schnelle Hilfe im Pflegefall verschafft einen raschen Über­blick über die Schritte, die im Pflegefall wichtig sind: Antrag auf Pflegegeld und richtiges Auftreten beim Gutachter­termin, Suche nach ambulanten Pflege­diensten, osteuropäischen Haus­halts­hilfen, Pfle­geheimen, Pflege-WGs und weiteren Alternativen. Er enthält alle Neuerungen der Pflegereform 2017. Der Ratgeber hat 160 Seiten, kostet 16,90 (als ePub 13,99) Euro. Sie können ihn im test.de-Shop bestellen.

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