Leseraufruf Offene Immobilienfonds Meldung

Offene Immobilienfonds werden gerne verkauft. Das liegt unter anderem an den hohen Provisionen für den Vertrieb. Doch zahlreiche Fonds kämpfen weiter mit den Folgen der Finanzkrise, für manche geht es um die Existenz. Finanztest möchte von Ihnen wissen, ob Sie Anteile an offenen Immobilienfonds besitzen.

Mehr als 88 Milliarden stecken in den Fonds

Offene Immobilienfonds investieren in Büro- und Gewerbeimmobilien. Ein Teil ihres Geldes fließt in kurzfristige Zinsanlagen. Diese Reserve benötigen die Fonds, damit sie Anlegern, die ihre Anteile zurückgeben wollen, ihr Geld auszahlen können. Die Idee hat jahrzehntelang wunderbar funktioniert, etwa 88 Milliarden Euro stecken in den Fonds. Doch dann begannen Großanleger damit, die Fonds als Tagesgeldersatz zu nutzen. Genauso schnell, wie sie ihre Millionen einzahlten, zogen sie das Geld auch wieder ab. Damit brachten sie die Fonds in die Bredouille, die inzwischen Immobilien davon gekauft und nicht mehr genug flüssig hatten, um die Millionen wieder auszuzahlen.

Viele Fonds derzeit geschlossen

Finanztest benötigt nun Ihre Mithilfe und möchte von Ihnen wissen, ob Sie in den vergangenen Monaten Anteile an offenen Immobilienfonds gekauft haben, die derzeit geschlossen sind und keine Anteile zurücknehmen. Hat Ihr Berater Sie auf diese Tatsache hingewiesen? Haben Sie die Anteile – mit Ausgabeaufschlag – über die Fondsgesellschaft gekauft? Oder günstiger über die Börse bezogen?

Schreiben Sie uns entweder per Mail an:

immobilienfonds@stiftung-warentest.de

oder per Post:
Stiftung Warentest
Stichwort Immobilienfonds
Lützowplatz 11–13
10785 Berlin

Selbstverständlich werden alle Ihre Informationen vertraulich behandelt und die Daten nicht an Dritte weitergegeben. Finanztest bedankt sich ganz herzlich für Ihre Teilnahme!

Dieser Artikel ist hilfreich. 132 Nutzer finden das hilfreich.