Tipps

  • Richtig lernen: Schreiben Sie zu Beginn regelmäßig, zum Beispiel jeden Tag 15 Minuten. Stellen Sie Ihre Schreibgewohnheiten im Alltag um, sobald Sie das Tippen mit zehn Fingern einigermaßen beherrschen. Fallen Sie nicht in Ihre alten Gewohnheiten zurück.
  • Geschwindigkeit: Achten Sie beim Üben zunächst auf Genauigkeit. Erst wenn die Anschläge „sitzen“, sollten Sie probieren, schneller zu tippen. 734 Anschläge pro Minute tippte der Türke Hakan Kurt, und das nahezu fehlerfrei. Er siegte beim Schreibwettbewerb auf dem Kongress Intersteno in Paris im Juli 2011. 734 Anschläge entsprechen etwa 105 Wörtern in einem Artikel von test.
  • Unterricht: Wählen Sie einen Präsenzkurs, wenn Sie gern mit anderen gemeinsam lernen und einen Kursleiter als Ansprechpartner brauchen. Wenn Sie dagegen zeitlich und örtlich unabhängig lernen wollen, reicht ein Tipp-Programm auch aus – Disziplin vorausgesetzt.
  • Tastatur: Stellen Sie die Tastatur etwas schräg auf und verwenden Sie eine Stütze für die Handgelenke, um Beschwerden an Händen und Gelenken zu verhindern. Das empfiehlt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Tastatur und Bildschirm sollten – anders als bei einem Laptop – getrennt sein.
  • Beruf: Lernen Sie das Zehnfingersystem auf jeden Fall, wenn Sie einen Job als Sekretärin oder Assistentin suchen. In Stellenausschreibungen wird das zwar nicht mehr erwähnt, von Arbeitgebern aber vorausgesetzt. Das sagt Annette Rompel vom Fachmagazin Working@Office. In anderen Berufen ist das Schreiben mit zehn Fingern dagegen meistens keine Pflicht.
  • Test: Testen Sie Ihr Können mit dem kostenlosen Test der Österreichischen Computergesellschaft. Sie finden ihn im Internet unter http://typing.ocg.at/demotest/index.php

Dieser Artikel ist hilfreich. 581 Nutzer finden das hilfreich.