Das Landgericht Dortmund hat den Widerruf eines Anlegers bei der Lenz Immobilienhandel AG in Würzburg trotz Ablaufs der einwöchigen Widerrufsfrist für wirksam erklärt, weil die Belehrung fehlerhaft war. Die Firma muss nun rund 17.000 Mark an den Anleger zurückzahlen (Az. 2 O 198/00, nicht rechtskräftig).

Die fehlerhafte Widerrufsbelehrung ermöglichte dem Anleger den Ausstieg aus dem langfristigen Vertrag, der ihm beim Hausbesuch eines Vermittlers der Vertriebsgesellschaft AVB GmbH als festverzinsliche Geldanlage angepriesen worden war, teilte Rechtsanwalt Eberhard Ahr aus Bremen mit. Tatsächlich handelte es sich um eine riskante atypisch stille Beteiligung.

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