Lensbond-Randlosbrillen Schnelltest

Lensbond-Brille

Lensbond-Brille. Von uns bezahlte Preise je Fassung: 499, 279, 375 Euro.

Die österreichische Firma Lensbond bietet randlose Brillen, bei denen Bügel und Steg auf neuartige Weise mit den Gläsern verbunden werden, nämlich mit Klebstoff.

„Bruchgefahr stark gemindert“

Normalerweise verschrauben Hersteller die Teile und müssen dazu Löcher ins Glas bohren. Dadurch zerbrechen manche Brillengläser schon bei der Produktion. Andere stehen unter Spannung und können dann beim Verbraucher durch Belastungen kaputtgehen. Bei geklebten Brillen sei die Bruchgefahr stark gemindert, meint die Firma Lensbond. Es gibt ihre Brillen bei manchen deutschen Augenoptikern.

Kaufen und testen

Die Tester kauften drei Lensbond-Brillen und untersuchten sie, spannten sie unter anderem in eine Art Schraubstock und setzten sie steigenden Zugkräften aus. Irgendwann gingen alle drei Brillen kaputt – aber sämtliche Gläser blieben heil. Dagegen ging das Glas bei einer von drei verschraubten Kontrollbrillen zu Bruch. Die herkömmlichen Brillen hielten aber viel höhere Kräfte aus.

test-Kommentar

Lensbond-Brillen bringen Verbrauchern bei der Bruchsicherheit keinen Riesenvorteil. Zudem kosten sie meist mehr als andere Randlosbrillen und erfordern mehr Aufwand beim Gläsertausch, wenn sich etwa die Fehlsichtigkeit ändert. Denn dafür müssen sie eingeschickt werden. Bei verschraubten Randlosbrillen können Augenoptiker die Gläser dagegen meist selbst wechseln.

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