Lensbond-Randlosbrillen Kleben statt bohren

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Die österreichische Firma Lensbond bietet randlose Brillen, bei denen Bügel und Steg auf neuartige Weise mit den Gläsern verbunden werden, nämlich mit Klebstoff.

„Bruchgefahr stark gemindert“

Normalerweise verschrauben Hersteller die Teile und müssen dazu Löcher ins Glas bohren. Dadurch zerbrechen manche Brillengläser schon bei der Produktion. Andere stehen unter Spannung und können dann beim Verbraucher durch Belastungen kaputtgehen. Bei geklebten Brillen sei die Bruchgefahr stark gemindert, meint die Firma Lensbond. Es gibt ihre Brillen bei manchen deutschen Augenoptikern.

Kaufen und testen

Die Tester kauften drei Lensbond-Brillen und untersuchten sie, spannten sie unter anderem in eine Art Schraubstock und setzten sie steigenden Zugkräften aus. Irgendwann gingen alle drei Brillen kaputt – aber sämtliche Gläser blieben heil. Dagegen ging das Glas bei einer von drei verschraubten Kontrollbrillen zu Bruch. Die herkömmlichen Brillen hielten aber viel höhere Kräfte aus.

test-Kommentar

Lensbond-Brillen bringen Verbrauchern bei der Bruchsicherheit keinen Riesenvorteil. Zudem kosten sie meist mehr als andere Randlosbrillen und erfordern mehr Aufwand beim Gläsertausch, wenn sich etwa die Fehlsichtigkeit ändert. Denn dafür müssen sie eingeschickt werden. Bei verschraubten Randlosbrillen können Augenoptiker die Gläser dagegen meist selbst wechseln.

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Otto-Ferdinand-Wels am 27.02.2021 um 00:31 Uhr
Gibt's nicht mehr

Die Website www.lensbond.com existiert nicht mehr - die Firma dann wohl auch nicht.

ernesti1234 am 07.11.2011 um 00:35 Uhr
Lensbondbrille ist ein Entwicklungsmeilenstein

Mit meiner neuen Lensbondbrille erreiche ich eine bei mir noch nie erreichte Sehschärfe von 150%! Unglaublich. Und sehr erfreulich. Nicht nur nachts. Unverständlich, daß die "Tester" von TEST diesmal eher eine schwache Nummer geliefert haben, erwähnen sie doch manches, aber nicht den für den Verbraucher entscheidenden Vorteil der Sehverbesserung durch den Einsatz unbeschädigter, da nicht gebohrter oder eingefasster Gläser. Waren die wirklich neutral und fachlich versiert? Ich kann - zumal selber vom Fach - nur sagen, daß hier ein exzellentes, wirklich neues Produkt geschaffen wurde, der dem Träger einen echten Vorteil, nämlich ein besseres Sehen ermöglicht.

Nikolaus02 am 31.10.2011 um 07:39 Uhr
Interessante Studien zum Thema Lensbond

http://www.lensbond.com/microrisse.pdf
http://www.lensbond.com/TGM-Studie_d.pdf
http://www.lensbond.com/studie_augenarzt.pdf
Empfehle die Dokumente auf der Lensbond website zu studieren.
Die TGM Studie dokumentiert die Belastbarkeit und Spannungsfreiheit von Lensbond,in der Studie Augenarzt spricht Dr.Höfling von der Verbesserung der zentralen Sehschärfe bei der Lensbondbrille, da Gläser ohne Spannungen eingearbeitet sind. Im Dokument "Microrisse" findet man eindrucksvolle Bilder, die die Situation und Vorteile anschaulich näher bringen. Das sagt doch Alles.

arch.christoph03 am 29.10.2011 um 12:13 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

arch.christoph03 am 29.10.2011 um 12:13 Uhr
Ich finde die Lensbond-Brille super!

Seit gut einem Jahr trage ich jetzt meine Lendsbond-Brille und möchte sie keinen Tag vermissen. Zum ersten mal habe ich eine Brille die nicht drückt, leicht ist und trotzdem nicht von der Nase rutscht. Ich bin eine Fan von dieser Brille.