Glossar

Aufstiegs-Bafög. Früher Meister-Bafög. Förderprogramm des Bundes für Personen, die eine Aufstiegs­fort­bildung machen möchten. Gesetzliche Grund­lage dafür ist das Aufstiegs­fort­bildungs­förderungs­gesetz (siehe auch Geld vom Bund und Mehr Geld für Förderberechtigte).

Aufstiegs­fort­bildung. Berufliche Fort­bildung, die häufig auf einer abge­schlossenen Berufs­ausbildung aufbaut und für Auf­gaben mit größerer Verantwortung und höherer Vergütung qualifizieren soll.

Aufstocker. Erwerbs­tätige mit geringem Lohn oder Gehalt, die vom Jobcenter zusätzlich Arbeits­losengeld II erhalten.

Freiberufler. Personen, die einen freien Beruf ausüben. Ein freier Beruf ist eine selbst­ständig ausgeübte wissenschaft­liche, künst­lerische, schrift­stel­lerische, unter­richtende oder erzieherische Tätig­keit, die nicht der Gewerbe­ordnung unterliegt.

Gering­fügig Beschäftigte. Auch als ­Mini-Jobber bezeichnete Arbeitnehmer, deren Arbeits­entgelt 450 Euro im Monat nicht über­schreitet.

Gering­qualifizierte. Arbeitnehmer, die keinen (branchenspezi­fischen) Berufs­abschluss haben und Hilfs­arbeiten verrichten.

Hamburger Modell. Stufen­weise Wieder­einglie­derung von Arbeitnehmern nach einer längeren Arbeits­unfähigkeit.

Staatliche Zentral­stelle für Fern­unter­richt (ZFU). Behörde, die unter anderem für die Prüfung und Zulassung aller in Deutsch­land zulassungs­pflichtigen Fern­lehr­gänge nach dem Fern­unter­richts­schutz­gesetz zuständig ist.

Umschulung. Aus- bzw. Weiterbildung in einem anerkannten Ausbildungs­beruf. Sie ist notwendig, wenn der ursprüng­lich erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.

Vermögens­wirk­same Leistungen. Im Arbeits- oder Tarif­vertrag geregelter Betrag, den der Arbeit­geber monatlich zum Verdienst zuschießt und in einen Spar­vertrag des Mitarbeiters einzahlt.

Wissenschaftliche Weiterbildung. Bildungs­angebote, die von Hoch­schulen konzipiert und durch­geführt werden.

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