Leitfaden Meldung

Wie eng Psyche und Zähne zusammengehören, hat der Volksmund schon lange erkannt: Man beißt sich durch, auf Granit oder die Zähne zusammen, zeigt sie dem Gegner, nimmt etwas zähneknirschend hin oder kaut an Problemen. Etwa jeder vierte Bundesbürger leidet unter psychosomatischen oder psychischen Erkrankungen. Auch die Angst vorm Zahnarzt – bis zu 10 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen – fällt in diesen Zusammenhang. Ein „Leitfaden für Zahnärzte zur Psychosomatik in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde“ will den Zahnarzt wissenschaftlich begründet und praxisnah dabei unterstützen, psychische Probleme frühzeitig zu erkennen, und bei der Lösung helfen. Er wird von der Bundeszahnärztekammer herausgegeben und ist von Vertretern des Arbeitskreises Psychologie und Psychosomatik in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde erarbeitet worden. Der Zahnarzt soll besser klären können, wann ein Patient weiterreichende Hilfe benötigt.

Den Leitfaden können Zahnärzte bei ihren zuständigen (Landes-) Zahnärztekammern anfordern.

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