Leitfaden E-Learning Infodokument

Lernen im Klassen­zimmer oder doch lieber im Park, zu Hause auf dem Sofa oder in der Bahn? Wer lernt, will dies heute oft unabhängig von Ort und Zeit tun. Dank der Digitalisierung ist eine Weiterbildung heute fast immer und über­all möglich. Der kostenlose Leitfaden E-Learning der Stiftung Warentest gibt einen Über­blick über die Band­breite digitalen Lernens – von Lernsoftware über Moocs und Video­trainings bis zum Wissens­erwerb in Blogs und Wikis.

Lernen am PC, Tablet oder Smartphone

Bücher und Kreide­tafel waren gestern, wer heute lernt, nutzt fast immer wenigs­tens zu einem Teil digitale Lern­angebote. Die verschiedenen Formen des elektronisch gestützten Lernens sind dabei vielfältig und richten sich an unterschiedliche Lernsituationen. Relativ einfache und kurze Lern­einheiten, wie Vokabeltraining, kann der Lernende beispiels­weise mit einer App am Smartphone bewältigen. Aber auch Kurse auf Hoch­schul­niveau gelingen mit E-Learning.

Mooc, Video­training und andere Formen des E-Learning

Lernsoftware und Apps kennen die meisten Menschen. Aber was ist ein Mooc? Bei einem Massive Open Online Course lernt der Teilnehmer auf Hoch­schul­niveau, aber ganz ohne Zulassungs­beschränkung, zu Hause am PC. Video­trainings sind in der Regel in kurze, aufeinander aufbauende Videos unterteilt, die der Nutzer bequem auf dem Tablet oder PC anschauen kann. Mit Video­trainings ist eine Weiterbildung in den verschiedensten Bereichen möglich – IT- und Marketing­kurse gibt es ebenso wie Trainings zu Software oder Management­themen.

Unabhängig und flexibel lernen

Wann und wo gelernt wird, kann jeder Nutzer beim Lernen mit digitalen Medien weit­gehend selbst entscheiden. Für viele E-Learning-Methoden wird zwar ein Endgerät mit Internet­zugang benötigt, allerdings gibt es bei manchen Angeboten auch die Möglich­keit, die Programme auf das eigene Gerät runter­zuladen und dann offline zu bearbeiten. E-Learning-Angebote sind entweder kurz – wie ein Webinar, das meist nur ungefähr eine Stunde lang ist – oder aber der Lern­stoff wird in kurzen, praktischen Einheiten angeboten, die in der Regel aufeinander aufbauen. So kann der Weiterbildungs­willige auch bequem unterwegs und in kurzen Pausen lernen. Besonders Berufs­tätige profitieren von dieser Flexibilität.

Der Mittelweg: Blended Learning

Der aktive und persönliche Austausch von Lernenden unter­einander und mit ihrem Dozenten ist für das Lernen förderlich. Da Nutzer von E-Learning-Angeboten alleine am Rechner lernen, fehlt dieser Austausch, beziehungs­weise findet nur virtuell statt. Eine Kombination von Präsen­zunter­richt und E-Learning – auch Blended Learning genannt – kombiniert die Vorteile beider Lernformen sinn­voll. So kann der Lernende einen Teil seines Unterrichts zeitlich und räumlich flexibel gestalten, hat aber während der Präsenz­phasen die Möglich­keit, in der Gemeinschaft zu lernen und sich mit Mitlernenden und dem Dozenten auszutauschen.

Worauf der Nutzer bei E-Learning achten sollte

Veraltete Inhalte, nicht auf das eigene Lernbedürfnis zuge­schnittene Programme, hohe Gebühren, mangelnde Motivation – auch beim E-Learning gibt es Stol­perfallen. Unsere sechs­seitige Broschüre zeigt nicht nur, wie das elektronisch gestützte Lernen funk­tioniert, sondern sagt auch, worauf Nutzer achten sollten.

Dieses Infodokument ist erst­mals am 15. Juli 2013 auf test.de erschienen. Es wurde am 30. November 2017 komplett aktualisiert.

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