Leipzig West-AG Meldung

Das Risiko dieser Geldanlage ist für den Anleger nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

6,75 Prozent Zinsen pro Jahr bis zum 31. Oktober 2008 verspricht die Wohnungsbaugesellschaft Leipzig West-AG. Anleger sollen eine Inhaberteilschuldverschreibung für 500, 1 000, 2 500, 5 000 oder 10 000 Euro kaufen. Immer wieder bekommen Anleger derartige Schuldverschreibungen von ganz verschiedenen Anbietern angepriesen.

So etwas klingt verlockend. Denn für Bundesanleihen gibt es für eine vergleichbare Laufzeit nur 3,1 Prozent Rendite. Auch die günstigsten Einmalanlagen mit Festzins der Banken bringen viel weniger Zinsen.

Doch für Schuldverschreibungen gilt die Faustregel: Je mehr die versprochene Rendite über der von Bundesanleihen liegt, desto riskanter ist die Anleihe. ­Finanztest hält das Angebot der Leipzig West-AG deshalb für riskant. Es besteht das Risiko, dass Anleger ihr Kapital am Ende nicht zurückbekommen.

Zwar handelt es sich bei dem Angebot dem Namen nach um eine Inhaber-Teilschuldverschreibung wie sie oft auch von Banken angeboten wird. Allerdings ist nicht die Form der Anleihe entscheidend, sondern die Zuverlässigkeit dessen, der sie ausgegeben hat.

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