Leimdüse für Klebefugen Meldung

Preis etwa 8,50 Mark inklusive Leim ("Bärenstarker D3-Leim")
Anbieter:
Lino-Max Bodenbeläge GmbH & Co. KG
Maybachstr. 1
72116 Mössingen
Tel. 0 74 73/2 61 99
Fax 0 74 73/2 62 02

Mal zu viel Leim, mal zu wenig ­- Fußböden an Nut und Feder zu verkleben, fällt mit der Heinz-Düse schwer.

"Gleichmäßige Leimspuren", "kein Abrutschen von der Nut" und einen "superschnellen Leim-Auftrag" verspricht die Heinz-Düse. Tatsächlich aber fällt es mit herkömmlichen Leimspritzen viel leichter, Laminat oder Fertigparkettböden an Nut und Feder zu verkleben. Unser Test ergab: Bei der Heinz-Düse ist viel Kraft nötig, um den Leim aus der Tube zu drücken, und mal kommt zu viel Leim heraus, mal zu wenig. So kann eine ungleichmäßige Klebfuge mit Fehlstellen entstehen, in die Wasser eindringen kann.

Dabei ist die Idee gar nicht schlecht: Mit zwei seitlichen Löchern in einem schmalen Kunststoffdeckel kann man den Leim gleichzeitig auf beide Nutseiten drücken. So soll die Feder beim Zusammenfügen der Paneele möglichst vollständig mit Leim umschlossen und gut abgedichtet werden.

Die schöne Theorie zeigt aber in der Praxis keinen Effekt: Wir haben zwei Laminate verklebt, mit "bärenstarkem" D3-Leim aus der Heinz-Düse und mit herkömmlichem Leim aus der Spritze. Die mit der Heinz-Düse verklebten Fugen waren nicht klebfester als die herkömmlich verklebten Fugen und auch nicht weniger anfällig gegen eindringende Feuchtigkeit.

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