Lebensversicherungsfonds Aus zweiter Hand

17.08.2004
Inhalt

Mit Risikolebensversicherungen todkranker Menschen lässt sich Rendite erwirtschaften. So funktioniert das Geschäft mit dem Tod: Inhaber einer Risikolebensversicherung, die an Krebs, Aids oder anderen tödlichen Krankheiten leiden, können ihre Lebensversicherung noch zu Lebzeiten zu Geld machen, indem sie die Police verkaufen. Der Käufer zahlt die Versicherungsbeiträge weiter und bekommt das Recht, die Todesfallleistung zu kassieren. Je eher der Verkäufer der Police dann tatsächlich stirbt, umso höher der Gewinn für den Käufer. Gleich eine ganze Reihe von Fonds handeln mit Lebensversicherungsverträgen. Sie versprechen Renditen von zum Teil weit mehr als zehn Prozent im Jahr. Doch das Geschäft ist riskant.

Finanztest erklärt, wie Lebensversicherungsfonds funktionieren und sagt, wo die Risiken liegen.

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