Lebens­versicherung Special

Sicherheit, Verläss­lich­keit und eine garan­tierte Leistung – dieser Drei­klang hat Lebens­versicherern früher beständig Kunden beschert. Neben einer sicheren Verzinsung winkte im besten Fall noch eine Über­schuss­beteiligung. Doch angesichts dauer­haft nied­riger Zinsen fragen sich viele Versicherte, was die Garan­tien der Versicherer noch wert sind. Finanztest zeigt, wie Kunden mit älteren Verträgen unter sinkenden Zinsen leiden und sagt, welche Versicherer ihre Garan­tien nur mit Ach und Krach halten können.

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SpecialLebens­versicherungFinanztest 06/2018
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Garan­tiezinsen drastisch gesunken

Schwere Zeiten für die Anbieter von Lebens- und Renten­versicherungen: Die ewigen Verkaufs­schlager lassen sich kaum noch an den Mann bringen – denn der Garan­tiezins für neue Verträge ist drastisch gesunken. Lag er 1999 noch bei 4 Prozent, sind es jetzt nur noch 0,9 Prozent. Die Lebens- und Renten­versicherer ­müssen jedes Jahr eine Zins­zusatz­reserve als Puffer bilden; das drückt die an die Kunden ausgezahlte Leistung. Die auf die Versicherten entfallenden ­Kapital­erträge vieler Unternehmen reichen nicht mehr aus, um die Garan­tieverpflich­tungen für die Kunden zu erfüllen.

Garan­tien von Lebens­versicherern – das bietet unser Special

Tabelle. Die Über­sicht der Stiftung Warentest zeigt, welche Versicherer die Garan­tieverpflichtungen für ihre Kunden zuletzt nicht mehr ausschließ­lich aus den auf die Versicherten entfallenden Kapital­erträgen erwirt­schaften können.

Hintergrund und Tipps. Sie erfahren, wie Versicherer ihre Garan­tien trotzdem erfüllen und was dies für die Über­schuss­beteiligung der Kunden bedeutet. Außerdem sagen wir, ob sich freiwil­lige Einzahlungen in eine Lebens­versicherung oder private Renten­versicherung noch lohnen, und was Betroffene tun können, wenn Versicherer freiwil­lige Einzahlungen in eine Riester-Renten­versicherung von der Garantie ausnehmen.

Heft-Artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Artikel aus Finanztest 6/2018.

Versicherer müssen Geld zuschießen

Hohe Garan­tiezinsen für alte Verträge bereiten den Versicherern Kopfzer­bre­chen. Angesichts nied­riger Zinsen kann etwa jedes dritte Unternehmen seine Garan­tieverpflichtungen nicht mehr mit laufenden Kapital­erträgen erfüllen. Nach Finanztest-Recherchen traf das im Jahr 2016 auf 27 Unternehmen zu. 19 Versicherer konnten die garan­tierte Verzinsung weder 2015 noch 2016 über Kapital­erträge erwirt­schaften. Um die Garan­tien zu erfüllen, mussten die Unternehmen aus anderen Quellen Geld ­zuschießen.

Streit um freiwil­lige Einzahlungen von Riester-Kunden

Einige Versicherer gaben ihren Riester-Kunden lange Zeit auch für Zulagen und freiwil­lige Einzahlungen den bei Vertrags­schluss geltenden Garan­tiezins. Doch sie sind mitt­lerweile umge­schwenkt: Eigenbeiträge werden nun auch bei ihnen geringer verzinst. Wie Gerichte dazu geur­teilt haben, erfahren Sie, wenn Sie das Thema frei­schalten.

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