Lebens­versicherung Versicherer wollen Leistungen kappen

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Lebens­versicherung - Versicherer wollen Leistungen kappen

Kunden von Lebens­versicherern müssen weiterhin nach den bisherigen Regeln an den Bewertungs­reserven beteiligt werden. Ein gegen­teiliger Beschluss des Bundes­tages ist vom Tisch. Das ist gut so: Denn er wäre ein Eingriff in das Eigentum der Versicherten gewesen, sagt Professorin Astrid Wall­raben­stein, Mitglied des Sozialbeirats der Bundes­regierung im Gespräch mit Finanztest. Aber: Kunden müssen bei neuen Verträgen damit rechnen, künftig weniger Garan­tieleistungen zu bekommen. Es gibt bereits erste Versicherer, die die bisher lebens­langen Garan­tien zeitlich begrenzen wollen. Finanztest erklärt, wie die Versicherer trotz hoher Gewinne ihre Leistungen kappen wollen.

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Assecurancius am 26.03.2013 um 10:33 Uhr
Es stimmt leider nicht!

Die Professorin hat Unrecht. Man sollte - bevor man derart einseitig über eine solch komplexe Thematik berichtet - sich auch mal andere Stellungnahmen und Medienberichte zur Diskussion um die Bewertungsreserven anschauen, wie z.B. hier in der Frankfurter Rundschau: http://www.fr-online.de/meinung/vorsorge-rettet-die-lebensversicherung-,1472602,21859204.html. Es muß ja einen Grund haben, warum selbst die BaFin für eine Neuregelung der Auszahlung von Bewertungsreserven ist. Denn tatsächlich geht die bisherige Regelung zu Lasten der Versicherten. Es profitieren nur einzelne Versicherte, die zufällig in einer Niedrigzinsphase aus dem Vertrag ausscheiden. Für diese Einzelpersonen müssen Versicherer Buchgewinne realisieren, was nichts anderes bedeutet, als das Vermögenswerte aufgelöst werden müssen. Und das geht zu Lasten der verbleibenden Versicherungsnehmer. Eine nachhaltige, verbraucherfreundliche und somit für alle gerechten Lösung wäre ein Verbot, die Bewertungsreserven auszuzahlen!

Oscarcito am 20.03.2013 um 15:33 Uhr
Dem Wahlkampf sei Dank!

Selten hat mich eine Test-Nachrcht so gefreut!
Es wäre wirklich eine unbeschreibliche Sauerei, wenn dieses Gesetzt in aller Stille durchgegangen wäre.