Die richtige Form der Lebensversicherung

Angehörige absichern oder Geld fürs Alter anlegen: Beides geht mit Lebensversicherungen.

Risikolebensversicherung: Die Risikolebensversicherung sichert Angehörige für den Fall ab, dass der Hauptver­diener plötzlich stirbt. Wer das Geld bekommen soll, entscheidet der Kunde bei Vertragsschluss, indem er die Person als Begünstigten angibt.

So ist sichergestellt, dass der Partner nicht in den Ruin stürzt, auch wenn Kredite für ein Haus abzuzahlen sind.

Schon ab rund 120 Euro im Jahr bekommt ein männlicher Nichtraucher eine Versicherung, die im Todesfall 150 000 Euro zahlt.

Bleibt der Kunde am Leben, dann erhält er kein Geld von der Versicherung zurück. Mit den Beiträgen hat er den Risikoschutz für die vereinbarte Vertragslaufzeit bezahlt.

Kapitallebensversicherung: Bei der Kapitallebensversicherung steht der Risikoschutz für den Todesfall nicht im Vordergrund. Vielmehr ist sie eine Form der Geldanlage. Der Versicherer legt einen Teil der Beiträge an und zahlt sie am Ende der Laufzeit verzinst an den Kunden aus.

Sinnvoll ist eine Kapitallebensversicherung allenfalls für Anleger, die die Steuervorteile nutzen können. Die Auszahlung ist unter anderem nur dann steuerfrei, wenn ein Vertrag mindestens zwölf Jahre gelaufen ist.

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