Eine Frau muss ihre beiden Lebensversicherungen nicht auflösen, um einen Prozess zu finanzieren, wenn sie dadurch 2 700 Euro Verlust machen würde. Das hat das Landesarbeitsgereicht Hamm (Az. 14 Ta 529/09) entschieden. Die Frau hat Anspruch auf staatliche Prozesskostenhilfe. Die Richter argumentierten, die Verwertung der Verträge sei der Frau nicht zuzumuten, weil sie bei einer Kündigung weniger Geld zurückbekommen würde, als sie eingezahlt hat. Eine Rechtsbeschwerde wurde nicht zugelassen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

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