Lebensversicherung Neuer Pleiteschutz bei Standard Life

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Deutsche und Österreicher, die seit dem 25. Januar 2007 beim britischen Lebensversicherer Standard Life einen Vertrag abgeschlossen haben, stehen unter dem Schutz des britischen Entschädigungsfonds Financial Services Compensation Scheme (FSCS). Bei einer Pleite von Standard Life bekämen sie den Großteil ihres Geldes von dem Fonds zurück. „Wir konnten einen Wettbewerbsnachteil aus dem Weg räumen. In Deutschland sind wir die einzigen größeren britischen Anbieter mit dieser Regelung“, sagt Matthias Wiegel, Vertriebsdirektor von Standard Life in Deutschland.

Kunden mit älteren Verträgen würden bei Zahlungsunfähigkeit von Standard Life dagegen leer ausgehen. Dem deutschen Sicherungsfonds Protektor AG gehört das Unternehmen nicht an.

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Versicherungsexperte am 03.12.2011 um 20:00 Uhr
Viel größer ist die Gefahr Zahlungsunwilligkeit

Viel größer als die Gefahr durch Zahlungsunfähigkeit von Standard Life kein Geld zu bekommen, ist für Kunden mit älteren Verträgen die Gefahr auch im Leistungsfall durch Zahlungsunwilligkeit kein Geld zu erhalten.
Dies betrifft Kunden die ihre LV zur BU-Vorsorge im Airbag Tarif abgeschlossen haben, damit dem der Kapitalaufbau zur Altersversorgung auch im Falle der Berufsunfähigkeit beitragsfrei weiter geführt wird und dann sogar durch eine 10% Dynamik verstärkt wird.
Selbst wenn die staatliche Rentenvers. die vollständige Erwerbsunfähigkeit anerkannt hat bedeutet dies für SL noch lange nicht, dass der Kunde berufsunfähig ist; diese gilt auch bzw. gerade für Akademiker die bevorzugte Zielgruppe des Tarifes!
Man verweigert selbst bei eindeutigen Sachverhalten jegliche weiteren Gespräche mit dem Kunden und riskiert lieber eine gerichtliche Auseinandersetzung. Dafür schaltet man in solchen Fällen junge unbekannte Anwälte wählt ein, die vor Gericht zu jeder Schlammschlacht bereit sind