Ein Kunde lässt die Monats- oder Jahresprämie für seine Kapitallebensversicherung heraufsetzen oder entscheidet sich, seinen Vertrag zu dynamisieren. Dann erhöht sich seine Prämie Jahr für Jahr. Sein Ziel ist in beiden Fällen eine bessere finanzielle Absicherung. Die vereinbarte Todesfallleistung und seine bei Vertragsende zu erwartende Auszahlung steigen entsprechend.

Der hinzugekommene Beitragsanteil gilt steuerlich als Novation, also als eine Art neuer Vertrag. Das kann finanzielle Nachteile haben. Denn gefördert werden nur Kapitallebensversicherungsverträge mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Jahren. Erhöht ein Kunde seinen Beitrag erst in den letzten zwölf Jahren der Vertragslaufzeit, muss er die dann resultierenden Zinserträge später voll versteuern.

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