Viele Lebensversicherer wollen Opfern von Anschlägen mit atomaren, biologischen oder chemischen Waffen keinen Versicherungsschutz mehr bieten. Sie nehmen deshalb in neue Verträge eine Extraklausel auf. Darauf hat der Bundesverband der Versicherungsberater (BVB) in Köln hingewiesen. Vorreiter dieser Regelung seien die Versicherer Allianz, Axa und neue leben gewesen. Andere Unternehmen hätten sich inzwischen angeschlossen.

Die Ausschlussklausel komme bei Ri­siko- und Kapitallebensversicherungen zum Tragen, schränke aber auch den Schutz von Berufsunfähigkeitsversicherungen ein. Trotz der „nur hypothetischen Gefährdung“ empfiehlt der Verband, bei Unternehmen, die diese Klausel verwenden, keinen Vertrag abzuschließen. Für Opfer solcher Anschläge oder deren Angehörige seien die finanziellen Folgen katastrophal.

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