Stichwort: Garantiezins

Der Garantiezins in der Lebensversicherung ist der maximal zulässige Zinssatz, mit dem Lebensversicherer ihre garantierten Leistungen berechnen dürfen. Bei Kapitallebensversicherungen ist das die garantierte Versicherungssumme, bei Rentenversicherungen die garantierte Rente. Die Unternehmen zahlen diesen Zins nur auf den Sparanteil im Beitrag. Kosten- und Risikoanteile (beispielsweise für Todesfallschutz), deren Höhe je nach Versicherer und Kunden erheblich schwanken können, werden zuvor abgezogen.

Wird der Garantiezins vom Bundesfinanzminsterium geändert, was immer wieder passiert (siehe Tabelle unten), gilt die Änderung für Neuverträge ab einem Stichtag. Für die gleichen garantierten Summen zahlen die Kunden nun mehr, wenn der Zins sinkt, weniger, wenn er steigt.

Eine Anpassung des Garantiezinses ist nötig, wenn die Zinsen für Staatsanleihen wie Bundeswertpapiere gesunken oder gestiegen sind. Die Umlaufrendite entspricht dem durchschnittlichen Zinssatz der am Rentenmarkt gehandelten Anleihen der öffentlichen Hand. Der Garantiezins soll maximal 60 Prozent der durchschnittlichen Umlaufrendite der vergangenen zehn Jahre betragen.

Zeitpunkt
des Vertragsabschlusses

Garantie-
zins

Der Garantiezins in der Lebensversicherung ist der maximal zulässige Zinssatz, mit dem Lebensversicherer ihre garantierten Leistungen berechnen dürfen. Bei Kapitallebensversicherungen ist das die garantierte Versicherungssumme, bei Rentenversicherungen die garantierte Rente. Die Unternehmen zahlen diesen Zins nur auf den Sparanteil im Beitrag. Kosten- und Risikoanteile (beispielsweise für Todesfallschutz), deren Höhe je nach Versicherer und Kunden erheblich schwanken können, werden zuvor abgezogen.

Wird der Garantiezins vom Bundesfinanzminsterium geändert, was immer wieder passiert (siehe Tabelle unten), gilt die Änderung für Neuverträge ab einem Stichtag. Für die gleichen garantierten Summen zahlen die Kunden nun mehr, wenn der Zins sinkt, weniger, wenn er steigt.

Eine Anpassung des Garantiezinses ist nötig, wenn die Zinsen für Staatsanleihen wie Bundeswertpapiere gesunken oder gestiegen sind. Die Umlaufrendite entspricht dem durchschnittlichen Zinssatz der am Rentenmarkt gehandelten Anleihen der öffentlichen Hand. Der Garantiezins soll maximal 60 Prozent der durchschnittlichen Umlaufrendite der vergangenen zehn Jahre betragen.

Zeitpunkt
des Vertragsabschlusses

Garantie-
zins

Bis 1986

3,00%

1987 bis Juni 1994

3,50%

Juli 1994 bis Juni 2000

4,00%

Ab Juli 2000

3,25%