Die Allianz beteiligt Kunden, deren Lebensversicherung genau am 1. Januar 2008 ablief, nachträglich an stillen Reserven. Es dürfte meist um Nachzahlungen von einigen Hundert Euro gehen.

Hintergrund ist das neue Versicherungsvertragsgesetz. Danach müssen Kunden seit Jahresbeginn bei Vertragsende die Hälfte der ihnen zuzuordnenden stillen Reserven erhalten. Stille Reserven entstehen etwa, wenn Aktien im Besitz des Versicherers seit ihrem Kauf im Wert gestiegen sind.

Zunächst argumentierte die Allianz, die Verträge seien versicherungstechnisch am 31. Dezember 2007 abgelaufen. Doch jetzt lenkte das Unternehmen ein.

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