Die Allianz muss ihren Kunden nicht die Kalkulations­grund­lagen für die Beteiligung an Über­schüssen und Bewertungs­reserven offenlegen. Mit diesem Urteil wies der Bundes­gerichts­hof (BGH) die Klage von Allianz-Kunde Hans Berges gegen den Branchen­führer ab (Az. IV ZR 213/14). Berges hatte geklagt, weil die Allianz einen Teil seines Schluss­über­schusses mit den Bewertungs­reserven verrechnet und so insgesamt weniger ausgezahlt habe, als ihm zustehe. Der BGH wertete dieses „Berechnungs­verfahren“ jedoch als zulässig.

Der Bund der Versicherten kritisierte, der BGH verhindere, dass Verbraucher die Leistung aus ihrer Versicherung kontrollieren können. Berges kündigte Verfassungs­beschwerde gegen das Urteil an.

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