Lebensstandard Meldung

Immer mehr Kinder müssen von Sozialhilfe leben. Die Quote verdoppelte sich von 1990 bis Ende 2000 nahezu auf 7,5 Prozent. In den neuen Bundesländern lebt etwa jedes vierte Kind unter zehn Jahren in einer einkommensarmen Familie, zeigt eine Studie des Bundesfamilienministeriums. Als „einkommensarm“ gelten laut Definition der Europäischen Union Menschen, die weniger als die Hälfte des Durchschnittseinkommens der Gesamtbevölkerung haben. Das gilt für knapp jeden zehnten Deutschen. In den neuen Bundesländern liegen die Einkommen pro Haushalt rund ein Viertel unter denen im Westen.

Alleinerziehende besonders betroffen

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Besonders betroffen sind in Ost und West Alleinerziehende: Nahezu jede(r) Dritte ist einkommensarm. Bei Paaren ohne Kinder hingegen sind es nur vier Prozent. Am seltensten sind Rentner finanziell arm dran. Während die Altersarmut bei den über 65-Jährigen in den vergangenen Jahren abnahm, stieg sie bei Alleinerziehenden deutlich an, stellt die Studie fest. Sie steht unter www.bmfsfj.de, dort unter „Suchen“ die Begriffe „Familie Spiegel“ eingeben.

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