Lebenspartner haben genauso Anspruch auf Betriebsrente wie Eheleute. Stirbt der eingetragene Lebenspartner, steht dem anderen eine Rente aus der betrieblichen Altersversorgung zu. Voraussetzung ist, dass am 1. Januar 2005, als die Reform des Lebenspartnerschaftsgesetzes in Kraft trat, zwischen dem Verstorbenen und der Firma ein Rechtsverhältnis bestand. Als „Rechtsverhältnis“ gilt auch, wenn er am Stichtag schon gekündigt hatte und mit einer Rentenanwartschaft aus der Firma ausgeschieden war oder schon Betriebsrente bekam. „Damit sind homosexuelle Paare in dieser Frage Ehepaaren gleichgestellt“, erklärte die Berliner Rechtsanwältin Gerda Mävers, die das Urteil erstritt (Az. 3 AZR 294/09).

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