Lebens­mittel­warnung.de Informationen über gefähr­liche Lebens­mittel

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Lebens­mittel­warnung.de - Informationen über gefähr­liche Lebens­mittel

Verbraucher sollen sich ab sofort einfacher über gefähr­liche Lebens­mittel und Rück­ruf-Aktionen informieren können. Auf der Internet-Seite www.lebensmittelwarnung.de veröffent­lichen die Lebens­mittel­über­wachungs­behörden der 16 Bundes­länder zentral kritische Befunde.

Salmonellen in Salami, Glas­splitter in Rotkohl

Lebens­mittel­warnung.de - Informationen über gefähr­liche Lebens­mittel

Salmonellen in Salami, Listerien in gefüllter Paprika, Glas­splitter in Rotkohl – die Internet-Seite www.lebens­mittel­warnung.de informiert Verbraucher ab sofort über gesund­heits­gefähr­dende Lebens­mittel in Deutsch­land. Aktuell stehen 28 Lebens­mittel auf der Seite, die aus dem Verkehr müssen. Sie könnten krank machen und noch im Handel oder beim Verbraucher zu Hause stehen. Bis zu fünf neue Meldungen über unsichere Produkte pro Monat erwartet das Bundes­amt für Verbraucher­schutz und Lebens­mittel­sicherheit (BVL), das das Portal einge­richtet hat. Die Warnungen stammen von den Über­wachungs­behörden der 16 Bundes­länder sowie von Unternehmen, die zum öffent­lichen Rück­ruf unsicherer Produkte verpflichtet sind. Auf der Internet-Seite erfahren die Verbraucher zudem von Produkten, die wegen relevanter Täuschung auffielen. Auch gefähr­liche Lebens­mittel aus dem Ausland, die in Deutsch­land etwa nur über das Internet zu haben sind, sollen zu finden sein.

Erst­mals alle Warnungen auf einen Blick

Bisher hat keine Stelle in Deutsch­land die Lebens­mittel­warnungen zentral registriert, die Hersteller oder einzelne Bundes­ländern immer wieder melden. Nach § 40 des Lebens­mittel- und Futtermittel­gesetz­buch soll die Öffent­lich­keit über unsichere, ekel­erregende oder aus anderen Gründen nicht verkehrs­fähige Lebens­mittel informiert werden. Die Internetseite lebens­mittel­warnung.de liefert nun erst­mals eine bundes­weite Über­sicht über alle gemeldeten gefähr­lichen Produkte. Verbraucher können zudem nach Warnungen für einzelne Bundes­länder suchen. Bundes­verbraucher­schutz­ministerium Ilse Aigner (CSU) lobte bei der Eröff­nung der Internetseite eine neue Trans­parenz in der Lebens­mittel­kontrolle.

Tipp: Wollen Sie die Internetseite www.lebensmittelwarnung.de nicht regel­mäßig aufrufen, können Sie die neuen Meldungen über den Internet-Dienst Twitter abonnieren. Ein Email-Dienst soll bald folgen. Auch auf test.de finden Sie übrigens regel­mäßig Rückrufe, darunter auch solche, die Lebens­mittel betreffen.

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