Es hat sich nichts geändert: Die meisten Verstöße gegen Hygiene und das Lebensmittelrecht gibt es nach wie vor bei Fleisch und Wurst. Das ergab die neuste Auswertung der Lebensmittelüberwachung der Bundesländer für 2006. Unter die Lupe genommen wurden wieder besonders risikobehaftete Betriebe.

Von den rund 410 000 Lebensmittelproben wurde jede siebte beanstandet. Fast jeder zweite Verstoß betrifft falsche Angaben auf der Verpackung und Mogelpackungen. Auch hohe Keimzahlen oder gar Verderb spielen mit 15 Prozent eine große Rolle. 11 Prozent der Lebensmittelproben waren verunreinigt, etwa mit Acrylamid oder Pflanzenschutzmitteln (Pestizide). Bei Pestiziden will das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit für mehr Transparenz sorgen. Für Obst und Gemüse will es im Internet aufführen, wie viele Rückstände gemessen wurden: www.bvl.bund.de.

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