Pferde­fleisch in Lasagne unterge­mogelt, Eier fälsch­licher­weise als Bioeier deklariert? Lebens­mittel­betrüger sollen es nach Willen des EU-Parlaments künftig schwerer haben. Es hat eine Verordnung verabschiedet, die häufigere unangekündigte Kontrollen bei Lebens- und Futtermittel­betrieben vorsieht. Es nimmt auch den Pestizid­einsatz, Tier­schutz und die Einhaltung von Biokriterien unter die Lupe. „Verstoßen Betriebe gegen die Regeln, müssen Mitglied­staaten abschre­ckende und wirk­same Strafen verhängen“, sagt EU-Parlamentarierin Karin Kadenbach. Sie hat die Verordnung mitverhandelt. Geplant sind auch Referenzzentren, an denen Experten die Echt­heit von Lebens­mitteln analysieren. Die Regeln gelten ab Dezember 2019.

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