Aroma ist nicht gleich Aroma: Die Aroma­typen am Beispiel „Apfel“

Die hier beschriebenen Aromen­typen basieren auf der EU-Aromen­ver­ordnung, die im April 2013 in Kraft getreten ist.

  • Apfelaroma. Stammt zu 100 Prozent aus der namens­gebenden Frucht: Apfelaroma muss ausschließ­lich aus Aroma­stoffen des Apfels bestehen.
  • Natürliches Apfelaroma. Mindestens 95 Prozent müssen vom Apfel stammen. Apfelfremde, natürliche Aroma­stoffe dürfen den Apfel­geschmack abrunden, ihn aber nicht verstärken.
  • Natürliches Apfelaroma mit anderen natürlichen Aromen. Hier sind mehr als 5 Prozent natürliches Fremdaroma erlaubt. Der namens­gebende Frucht­anteil, in diesem Fall Apfel, muss aber so groß sein, dass sein Geschmack leicht zu erkennen ist.
  • Natürliches Aroma. Es muss aus natürlichen – pflanzlichen oder tierischen – Ausgangs­stoffen hergestellt sein. Nur bestimmte Verfahren sind erlaubt. Aus dem Apfel muss hier nichts stammen, der Geschmack ist nur apfel­ähnlich.
  • Aroma. Dahinter verbergen sich alle chemisch hergestellten Aroma­stoffe.

Grund­sätzlich gilt: Alle Aromen sollten so deklariert werden, dass der Verbraucher nicht getäuscht wird.

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