Unver­ständliche Etiketten auf Lebens­mittel­verpackungen sind für viele Menschen ein Dauer­ärgernis – doch der Widerstand wächst. Das zeigt der Erfolg des Internetportals www.lebensmittelklarheit.de. Seit drei Jahren stellt es unklar gekenn­zeichnete und von Verbrauchern als Täuschung empfundene Produkte an den Pranger. Bisher reichten Verbraucher 8 300 Beschwerden ein, 40 Prozent davon stuften Experten der Verbraucherzentralen als „berechtigte Produkt­beschwerde mit Täuschungs­potenzial“ ein. Seither haben die Anbieter etwa ein Drittel der kritisierten Kenn­zeichnungen geändert. Zudem mahnte der Verbraucherzentrale Bundes­verband in 44 Fällen Hersteller ab, weil ihre Lebens­mittel gegen geltendes Lebens­mittel­recht oder Wett­bewerbs­regeln verstießen. Den Verbraucherzentralen zufolge gibt es jedoch trotz dieser ersten Erfolge noch immer Luft nach oben. Auch die Gesetz­gebung macht in diesem Bereich nicht Halt: Am 13. Dezember tritt das neue Lebens­mittel­informations­gesetz in Kraft. test wird berichten.

Weitere Informationen lesen Sie in unserer Meldung Kennzeichnung von Lebensmitteln: Verbraucher machen Druck.

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