Lebens­mittel mit Stevia

Einzelne Stevia­produkte: Von Limonade bis Jogurt

Inhalt

Bad Dürr­heimer Stevia Orange

Lebens­mittel mit Stevia - Wundersüß­stoff unter der Lupe
Preis: 66 Cent pro 0,7 l.

Dominant süß. Rund 40 Prozent der Süße dieser Limonade stammt aus Steviolglykosiden. Sie ist außerdem mit Fruktose gesüßt. Sie schmeckt dominant süß, leicht bitter und leicht belegend. Pro Liter enthält sie 40 Gramm Zucker.

Mövenpick Caffè Colombia Freddo

Lebens­mittel mit Stevia - Wundersüß­stoff unter der Lupe
Preis: 99 Cent pro 190 ml.

Von Natur aus bitter. Etwa 10 Prozent der Süßkraft des Caffè Colombia kommt aus Steviolglykosiden. Der kräftig bittere Geschmack ist typisch für Kaffee. Er ist zusätzlich mit Agavensirup gesüßt. Er enthält rund 14 Gramm Zucker pro Becher.

Cavalier Belgische Schokolade Milch Stevia

Lebens­mittel mit Stevia - Wundersüß­stoff unter der Lupe
Preis: 2,99 Euro pro 85 g.

Mehr Erythrit als Stevia. Die Süßkraft kommt zu größeren Teilen vom Süßstoff Erythrit als aus Stevia. Die Schokolade schmeckt vordergründig nur süß. Kratziges Mund­gefühl. Von Natur aus mit Milch­zucker (17 g pro 100 g).

Haribo Stevi-Lakritz

Lebens­mittel mit Stevia - Wundersüß­stoff unter der Lupe
Preis: 1,39 Euro pro 100 g.

Mit viel Stevia. Bei den fast zuckerfreien Lakritz­blättern kommt über die Hälfte der Süße aus Steviolglykosiden. Stevia schmeckt selbst lakritz­artig; den Geschmack intensi­viert es aber nicht. Der eigentliche Lakritz­geschmack kommt aus der Süßholz­wurzel.

Pulmoll Hals­bonbons zuckerfrei Kirsch

Lebens­mittel mit Stevia - Wundersüß­stoff unter der Lupe
Preis: 1,15 Euro pro 50 g.

Mehr Isomalt als Stevia. Der über­wiegende Teil der Süßkraft dieser Kirsch-Bonbons stammt aus Zucker­alkoholen, vor allem aus Isomalt. Stevia spielt nur eine unterge­ordnete Rolle. Die Bonbons schme­cken süß, nach Kirsch und leicht herb.

Zentis Leichte Früchte Stevia Erdbeere

Lebens­mittel mit Stevia - Wundersüß­stoff unter der Lupe
Preis: 1,79 Euro pro 235 g.

Leicht bitter. Die Süße kommt zu weniger als 10 Prozent aus Stevia; auch aus Zucker und Erdbeeren. Etwa ein Drittel geringerer Zucker­gehalt (36 g/100 g) verglichen mit normalen Konfitüren. Nachgeschmack leicht bitter.

Andechser Natur Stevia Bio-Jogurt Maracuja-Banane

Lebens­mittel mit Stevia - Wundersüß­stoff unter der Lupe
Preis: 1,25 Euro für 2-mal 125 g.

Mit Steviatee. Andechser süßt mit Steviatee – wäss­rigem Extrakt aus Stevia-blättern. Das ist eine Besonderheit. Stevia macht rund 20 Prozent der Süße aus. Etwa 12 Gramm Zucker pro Becher. Schmeckt frucht­säuerlich, leicht süß.

Nevella Tafelsüße mit Stevia

Lebens­mittel mit Stevia - Wundersüß­stoff unter der Lupe
Preis: 2,99 Euro pro 75 g.

Kräftig süß. Die Süßkraft des Streupul­vers, das wie Zucker verwendet werden kann, stammt zu hundert Prozent aus Stevia. Mit lang­sam eintretender, kräftiger, lang anhaltender Süße. Fast kalorienfrei. Mit Maltod­extrin  als Träger­stoff.

Euro­vera Stevia Edle Süße

Lebens­mittel mit Stevia - Wundersüß­stoff unter der Lupe
Preis: 6,95 Euro pro 250 Stück.

Sehr süß und teuer. Die Süßkraft der kalorienfreien Tabletten kommt voll­ständig aus Stevia. Sie enthalten auch Eryth­trit. Intensiv, lang anhaltend süß. Auch in Apotheken zu finden. Gibt nicht an, dass Steviolglykoside verwendet werden.

dm/Das gesunde Plus Stevia

Lebens­mittel mit Stevia - Wundersüß­stoff unter der Lupe
Preis: 1,95 Euro pro 100 Stück.

Kräftig süß. Die Süßkraft dieser Süßstoff­tabletten kommt voll­ständig aus Stevia. Mit lang­sam eintretender, dann kräftiger und sehr lang anhaltender Süße. Sehr leicht bitter. Kalorienfrei. Bei der Drogeriekette dm erhältlich.

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17 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Gelöschter Nutzer am 16.08.2014 um 08:13 Uhr
Kommt für mich nicht infrage

Stevia kommt nach einem Selbstversuch für mich nicht infrage. 1.) Die Süßkraft ist deutlich geringer als bei herkömmlichen Süßstoffen. 2.) Der Preis für dieselbe Süßkraft ist weitaus höher als für jeden anderen Süßstoff. 3.) Der lakritzartige Nachgeschmack ist unerträglich und hat in einem Süßstoff nichts verloren. Hier gilt die Devise, dass ein guter Süßstoff so zuckerähnlich wie möglich schmecken soll.

Gelöschter Nutzer am 16.08.2014 um 08:11 Uhr
@asteroidea

Ob man das belegen kann? Biologie-Grundkurs an einer allgemeinbildenden Schule! Das meine ich ernst. Die Insulinausschüttung wird durch ein kompliziertes Steuerungssystem reguliert, welches - wen wundert's - auf den Blutzuckerspiegel und einige Stresshormone reagiert. Das Geschmacksempfinden auf der Zunge (und dort schmecken wir die Süßstoffe) gehört nicht zum Regelsystem. Wenn sie einen Diabetiker kennen, können sie gerne einen Selbstversuch machen: Messen sie mit einem Teststreifen und seinem Gerät ihren Blutzuckerspiegel. Lutschen sie danach einige Süßstofftabletten. Messen sie noch einmal. Vermeiden sie dazwischen Aufregung und körperliche Bewegung. Fertig.

mariaseim am 27.11.2013 um 05:17 Uhr
@cc4cc bezgl. Stevia als Süßstoff

Wir haben auch lange nach dem passenden Süßstoff gesucht (mein Mann ist Diabetiker) und sind nun auch bei Stevia angekommen. Von der Pflanze bis zu den Tabs und Flüssig-Stevia im Supermarkt haben wir alles versucht. Leider war alles nicht ganz so süß wie wir uns das gewünscht haben. Das einzige was uns überzeugen konnte war ein Stevia-Pulver (wir nutzen aktuell Steviago) mit einem sehr hohen Reb-A. Anteil (über 97%). Es ist wenn überhaupt nur noch minimal bitter. Aber auch beim Pulver muss man aufpassen, denn viele Hersteller schreiben so etwas wie "95% hochkonzentriert" etc. Die beziehen sich dann aber nicht auf den Reb-A. Anteil sondern nur auf die Stevia-Glycoside im Allgemeinen. Da haben wir im wahrsten Sinne des Wortes schon einiges an Geld "verpulvert", denn Stevia-Glycoside gibt es viele, vor allem bitter! Ich finde es schade dass wenn man Stevia gut findet man automatisch blöd angeschaut wird.. Für meinen Mann gibt es kaum Alternativen die nicht wie Aspartam bedenklich sind..

Sagitarius13 am 15.11.2012 um 05:33 Uhr
so ein Käse...

Habe ja schon viel Mist gelesen, aber das Süßstoff die Produktion des Hormons Insulin anregt, ist so ziemlich der größte blödsinn, den ich je gelesen habe und welcher zudem leider auch recht oft behauptet wird.
Demnach müsste ja jeder, der Süßtoffhaltige Produkte trinkt binnen kürzester Zeit in eine Hypoglykämie (Unterzuckerung) rauschen, was vollkommener käse ist. Ferner hätte ich da als Typ 1 Diabetiker mit leichter Restproduktion durchaus Probleme, weil ich dann laufend auf einen Unterzucker hinsteuere und was den Tatsachen einfach nicht entspricht.
Aspartam ist ab einer Menge von 40 mg/kg (EU Grenzwert) Körpergewicht ungesund. Schon mal darüber nachgedacht welche riesige Menge das bei etwa 70 kg Körpergewicht ist --> 266 Süßstofftabletten, oder knapp 4 Liter mit Süßstoff versetzte Getränke. Ich verwende als Diabetiker etwa 20 Tabletten am Tag für meinen Cafe und trinke etwa 1 Liter Süßstofflimo.

asteroidea am 12.11.2012 um 10:50 Uhr
@Remenber_Carhtage

-->""Süßstoffe irritieren generell die Bauchspeicheldrüse, weil sie bei je der Geschmackswahrnehmung der Zunge von irgendetwas Süßem Insulin ausschüttet und auf Zuckerverarbeitung wartet." Dies ist medizinischer Unsinn!"
Kannst Du das belegen?? Hast Du eine Quelle dafür? Mich interessiert dieser ZUsammenhang schon lange, aber ich finde keine Wissenschaftliche Quelle, um das zu belegen.
LG