Schimmel: Wo sich Sporen wohl fühlen

Schimmel muss nicht sein. Jeder kann in seiner Wohnung dafür sorgen, dass der Schimmel kein Dauergast wird. Wer den Sporen keine Chance gibt, verhindert zum einen gesundheitliche Probleme. Zum anderen muss er sich keine Gedanken darüber machen, ob er das Brot, die Marmelade oder den Käse mit Schimmelbefall noch essen darf oder nicht.

  • Trennen. Unterscheiden Sie zwischen bösem und gutem Schimmel (Kulturschimmel): Käseproduzenten hüllen Weichkäse absichtlich mit Schimmel ein. Während der Reife gibt der Kulturschimmel zum Beispiel Roquefort oder Camembert den besonderen Geschmack. Achten Sie darauf, dass diese Käsesorten nicht zu dicht an Hartkäse liegen. Denn der Schimmel geht meist auf die anderen Sorten über und verändert den Geschmack.
  • Erhitzen. Bestimmte Schimmelpilze bilden auch Gifte wie zum Beispiel Aflatoxine. Sie zerstören diese nicht, indem Sie befallene Lebensmittel trocknen, kochen, backen oder rösten. Verwenden Sie verschimmelte Nüsse oder Mandeln also auch dann nicht, wenn Sie einen Kuchen backen.
  • Lagern. Frische Lebensmittel lagern Sie am besten kühl und trocken. Und am besten auch nicht allzu lange. Je kürzer die Lebensmittel lagern, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit für Schimmelbefall.
  • Schmecken. Schimmel schmecken Sie nicht immer. Wenn Sie eine Tüte gemahlener Haselnüsse in einem Kuchen verarbeiten, schmecken Sie das nicht mehr. In der Regel gilt aber: Bei Feigen oder Nüssen, die schon vom Schimmel befallen sind, ist auch der Geschmack verdorben. Spucken Sie alles aus, was fremdartig schmeckt. Es könnten Aflatoxine drinstecken.

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