Lebens­mittel-Liefer­dienste

Daten­schutz-Lücken

04.10.2018

Lebens­mittel-Liefer­dienste Testergebnisse für 10 Lebens­mittel-Liefer­dienste 10/2018

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Lebens­mittel-Liefer­dienste - Wie gut sind Bringmeister, AmazonFresh & Co?
Einzig unkritische App. Die iOS-Version von MyTime.de. © Istockphoto, Screenshot: Stiftung Warentest

Alkohol, All­ergene, Schnäpp­chen – mit jeder Bestellung geben Kunden von Online-Supermärkten Details über sich preis. Deshalb haben wir geprüft, wie die Anbieter sensible Daten schützen.

Unsicher im offenen WLan. Surfen Nutzer mit Notebook oder Smartphone zum Beispiel im offenen WLan eines Cafés, könnten Hacker die Verschlüsselung des Daten­trans­ports bei Amorebio und Food.de knacken. Das bewerten wir als kritisch. Bestel­lungen über ein geschlossenes WLan, etwa zu Hause, sind unver­fäng­lich.

Neugierige Apps. Vier Händler bieten für Android- und iOS-Geräte Apps an. Von den insgesamt acht Apps waren sechs kritisch im Daten­sende­verhalten. Sie gaben den Namen des Mobil­funk­netz­betreibers an den Händler weiter. Theoretisch könnte die Info für Werbung genutzt werden: Kunden der Telekom etwa gelten gemeinhin als zahlungs­kräftiger als O2-Kunden.

AmazonFresh gar nicht fresh. Die Daten­schutz­erklärung entsprach bis Redak­tions­schluss nicht den Anforderungen der Daten­schutz­grund­ver­ordnung, die europaweit bis Ende Mai 2018 umge­setzt sein musste.

04.10.2018
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