Laut­sprecher Test

Die Ära großer Stereo-Anlagen mit separaten Bausteinen wie CD-Spieler und Receiver geht zu Ende. Kunden fahren auf kleine, aktive Funk­laut­sprecher ab. Der Verstärker steckt im Laut­sprecher­gehäuse, die Musik kommt vom Smartphone. Wireless Audio nennt das der Handel. Über Funk gelingt meist auch der Anschluss weiterer Boxen für andere Räume. Der Test zeigt: Die kleinen Boxen von Bose, Sony, Teufel & Co bieten viele Schnitt­stellen und Vernetzungs­möglich­keiten.

Die Stiftung Warentest testet immer wieder Funk­laut­sprecher. Einen Test-Über­blick finden Sie auf der Themenseite Lautsprecher. Tests ganzer Hifi-Anlagen finden Sie auf der Themenseite Stereoanlage.

Zu diesem Thema bietet test.de einen aktuel­leren Test Funklautsprecher.

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TestLaut­sprechertest 11/2014
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Das bietet Ihnen der Test

Die Stiftung Warentest hat 14 Funk­laut­sprecher zu Preisen zwischen 197 und 655 Euro getestet. Neben den Test­ergeb­nissen finden Sie im Testbe­richt auch ausführ­liche Erläuterungen der Technik.

Der Verstärker steckt im Laut­sprecher

Schall­platte, Tonband, CD – also Musik auf Daten­trägern zum Anfassen – haben nach Ansicht von Internet­diensten wie Spotify ausgedient. Sie streamen Musik zum Pauschaltarif. Bezahlt wird nicht der Daten­träger, sondern die Lizenz zum Zuhören. Streamen, also Musik als Daten­strom zu verteilen, ist eine Stärke von Smart­phones und Media­servern im Heimnetzwerk. Ziel des Daten­stroms und Quelle guten Klanges sind aktive Funk­laut­sprecher. „Aktiv“ meint: Im Laut­sprecherge­häuse steckt ein Verstärker. Die Drahtlostechnik kommt an. Der Absatz solcher Laut­sprecher hat sich 2013 gegen­über 2012 mehr als verdoppelt.

Neue Technik: Guter Ton

Ästhetisch betrachten viele Nutzer den Verzicht auf eine separate Musik­anlage als Gewinn. Schön, dass 12 der 14 geprüften Funk­lautsprecher zu Preisen zwischen 197 und 655 Euro mindestens gut klingen. Die geprüften Funk­laut­sprecher für den Einsatz zuhause, also mit Netz­strom statt Batterien betrieben, spielen klang­lich in der gleichen Liga wie Mini- und Mikro-HiFi-Anlagen. Gehen die aufs Alten­teil, sind Funk­laut­sprecher ein prima Ersatz. Kraft­vollen Party­sound für große Räume, präzisen Bass oder den filigranen Hoch­ton eines Sinfonieorchesters schaffen sie aber nicht. Das erfordert deutlich kräftigere Anlagen und auch bessere Lautsprecher.

Sound wandert mit dem Nutzer durch die Wohnung

Im Alltag beein­drucken Funk­laut­sprecher vor allem durch die Kopp­lung mit dem Smartphone und mit weiteren Boxen. Wer etwa in der Bahn einem Hörbuch lauschte oder in Salsa-Rhythmen schwelgte, hört zuhause einfach über den Funk­laut­sprecher weiter. Der Sound folgt sogar von Zimmer zu Zimmer, wenn mehrere Lautsprecher gekoppelt werden. Acht Modelle im Test ermöglichen das. So vernetz­bar über­zeugen Funk­laut­sprecher selbst Audiophile. Sie stellen die Box nicht in den Salon, vielleicht aber als Zweitlaut­sprecher in die Küche. Beim Kochen reicht der Ton auch für Anspruchs­volle mit den sprichwörtlichen goldenen Ohren.

Stereo: Heikles Dreiecks­verhältnis

Funk­laut­sprecher tragen im Zimmer wenig auf, wenn sie als Solo­box daher­kommen. Aber: Eine Box allein produziert keinen echten Stereo­sound. Wer den will, findet getestete Produkte, die von Anfang an als Duo daher­kommen. Manche kommen allerdings nicht ohne ein Kabel aus, das die Laut­sprecher verbindet. Das wirkt für Funk­laut­sprecher antiquiert. Mit einer zweiten Box des gleichen Anbieters liefern fünf weitere Laut­sprecher im Test echtes Stereo. Sie verbinden sich per Funk. Mitunter ist das Ankoppeln des zweiten Laut­sprechers aber unkomfortabel und unzu­verlässig. Und: Stereo mit einem separat zu erwerbenden zweiten Funk­laut­sprecher geht ins Geld – und es verdoppelt sich mit dem Hörvergnügen auch die Strom­rechnung.

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