Salz­gehalt: Eine salzige Angelegenheit

Laugenbrezeln im Test Test

Körner weg. Manche Brezel deckt gut 50 Prozent der Höchst­menge an Salz ab. Für Kinder das Salz lieber abkratzen.

Die weißen Körner zeigen es: Was den Salz­gehalt angeht, haben Laugenbrezeln was drauf, aber sie haben es auch in sich.

Risiko Blut­hoch­druck

Sechs Gramm empfiehlt die Deutsche Gesell­schaft für Ernährung (DGE) als Tages­höchst­menge für Salz: etwa ein Teelöffel voll. Wer dauer­haft mehr zu sich nimmt, riskiert nach Meinung vieler Wissenschaftler Blut­hoch­druck zu bekommen – mit allen möglichen Folge­erkrankungen.

1,5 Gramm pro Brezel

Für das Gelingen von Brot, Brötchen oder Brezeln ist Salz essenziell: Neben dem Geschmack sorgt es im Teig für Volumen und eine schöne Kruste. Ein Aufback­brötchen enthält im Durch­schnitt 1,1 Gramm Salz, die von uns getesteten Tiefkühl­brezeln kommen schon ohne Hagelsalz auf knapp 1,5 Gramm pro Stück – ein Viertel der empfohlenen täglichen Verzehr­menge.

Beim Hagelsalz sparen

Rechnet man das aufgestreute Salz dazu, hat man bei einigen geprüften Produkten mit nur einer Brezel schon mehr als die Hälfte der Tages­höchst­menge an Salz ausgeschöpft. Bei Tiefkühl­brezeln lässt sich der Gehalt etwas steuern, indem man nicht alles beigegebene Hagelsalz auf die Teiglinge streut. Die Anzahl der Salztütchen in den Packungen kann sehr unterschiedlich sein und weicht teils von der deklarierten Menge ab. Mal fehlen Tütchen, mal sind es zu viele. Wer gar kein Hagelsalz mag, kann die Brezeln zum Beispiel mit Sesam oder Kürbiskernen bestreuen.

Tipp: Mehr Informationen zum Thema Salz­gehalt von Lebens­mitteln finden Sie in unserem kostenlosen Test Salz in Lebensmitteln, test 4/2012.

Dieser Artikel ist hilfreich. 12 Nutzer finden das hilfreich.