Laugenbrezeln im Test

Aus alt wird lecker: Eine runde Sache

Laugenbrezeln im Test - Tiefkühl­ware schneidet besser ab als frische
© StockFood / T. Major

Laugenbrezeln, die zu lange liegen, werden trocken und hart. Zum Essen zu alt, aber ideal für Knödel. test-Redak­teurin Anke Kapels und Projektleiterin Charlotte Granobs haben es ausprobiert. Wichtig: Die Brezeln lange genug einweichen, sonst läuft die Zubereitung nicht rund.

Laugenbrezeln im Test Testergebnisse für 17 Laugen­brezeln 03/2017

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Inhalt

Laugenknödel als Beilage

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 alte Brezeln
  • 300 ml Milch
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Eier
  • 1 EL Butter
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 EL gehackter Schnitt­lauch
  • etwas Salz, Pfeffer
  • eventuell etwas Mehl

Zubereitung

Die Brezeln möglichst klein schneiden, in eine Schüssel geben und die erwärmte Milch darüber gießen. Mindestens 30 Minuten quellen lassen. Zwiebel sehr klein hacken und in einer Pfanne gold­braun braten. Zusammen mit Eiern, Petersilie und Schnitt­lauch zu den Brezeln geben und das Ganze zu einer homogenen Masse kneten. Sollte sie zu feucht sein, etwas Mehl unterkneten. Etwas Salz und Pfeffer dazu­geben. Mit nassen Händen Knödel formen und mit einer Schaumkelle in einen großen Topf mit leicht siedendem Salz­wasser geben. Je nach Größe der Knödel zirka zehn Minuten ziehen lassen.

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6 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Niko2005 am 23.10.2020 um 19:01 Uhr
Meisterbrezen Gmbh Osterreich

Laugenbrezen von Meisterbrezen gmbh Austria.
Big shit!!!
https://ibb.co/gP3HDb6

Profilbild Stiftung_Warentest am 16.03.2017 um 14:59 Uhr
Brezen für Diabetiker

@beater07: Ihre Anfrage haben wir an unsere Experten weitergeleitet. Leider ist die Beantwortung nicht einfach. Unter Berücksichtigung verschiedener Broteinheitenrechner hat Laugengebäck tatsächlich mehr Broteinheiten als normale Brötchen. Wie sich das errechnet, ist nicht klar nachvollziehbar. Denn eigentlich entspricht eine BE 12 g Kohlenhydraten in unterschiedlichen Formen (Monosaccharide, Oligo- und Polysaccharide u.a.). Unsere Brezeln im Test haben einen Kohlenhydratgehalt von ca. 44 – 56 g/100g. Laut Literatur (Souci, Fachmann, Kraut) hat ein Brötchen im Schnitt 55 g Kohlenhydrate/100g. Die Brezeln haben folglich genau so viel oder sogar weniger Kohlenhydrate, also müssten sie rein rechnerisch gleich viel bis weniger BE haben.
Prinzipiell sind Brezeln für Diabetiker eher weniger gut geeignet wegen des Weißmehls. Deshalb wäre eventuell das Bio-Produkt im Test, welches Vollkornmehl enthält, eine mögliche Alternative. (spl)

Gelöschter Nutzer am 12.03.2017 um 19:28 Uhr
Brezen für Diabetiker

Wieso haben Brezen viel mehr Broteinheiten als Brötchen?

Gelöschter Nutzer am 24.02.2017 um 15:07 Uhr
Persönliche Erfahrung

Ein wirklich interessanter Test! Und die Ergebnisse decken sich mit meinen persönlichen Erfahrungen. Frisch gebackene Tiefkühlbrezeln eines Discounters sind für mich ein Hochgenuss. Natürlich sollte man sie gleich nach dem Backen essen. Vor einiger Zeit habe ich mal den Test gemacht: In einer süddeutschen Großstadt habe ich mir eine Brezel von einem traditionellen Bäcker, eine von einem Bäcker mit etlichen Filialen und eine von einem Selbstbäcker (Backdiscounter) geholt. Die vom Backdiscounter war geschmacklich die beste, die vom traditionellen Bäcker eine absolute Frechheit - und die teuerste dazu. Solchen Bäckern wünsche eine schnelle Besinnung oder die baldige Insolvenz.

Profilbild Stiftung_Warentest am 24.02.2017 um 08:02 Uhr
Berechnung der Energiekosten

@MacMecker: Im Textteil des Berichts schreiben wir, dass die Energiekosten in den Stückpreisen der Tiefkühlbrezeln nicht eingerechnet sind.
Mit unserem Test wollen wir eine möglichst breite Leserschaft erreichen, deshalb haben wir Tiefkühlbrezeln von Anbietern mit hoher Marktbedeutung und frische Brezeln, die in bundesweiten Filialen angeboten werden, ausgewählt. (PF)