Laubs­auger und -bläser im Test Meldung

Kaum fallen die Blätter, lieb­äugeln manche Hobby­gärtner damit, sich beim Laubbekämpfen durch Motor­kraft unterstützen zu lassen. Während die einen sich freuen, Laub aus schwer erreich­baren Ecken zu pusten, sind die anderen vom Lärm genervt. Im dünner besiedelten Schweden ist der Ärger über die Krachmacher vielleicht weniger ausgeprägt. Unsere skandinavischen Kollegen von der Verbraucher­zeit­schrift Råd & Rön haben Laubbläser und -sauger geprüft.

Mit Kabel oder Akku

Im Test konkurrieren fünf Akku-Laubbläser und sieben Laubs­auger mit Kabel. Die Testsieger gibt es auch in Deutsch­land zu kaufen.

Testbericht Råd & Rön (kosten­pflichtig).

Kraft­voll gepustet

Bei den Akku-Modellen erweist sich der Stihl BGA 56 als Bester. Mit ihm lässt sich das Laub besonders schnell von Rasen, Blumenrabatten und Terrasse blasen. Das Modell wiegt etwa 3,3 Kilo und kostet im Set mit Akku und Ladegerät etwa 250 Euro.

Auch fürs Saugen

Wer die Blätter nicht nur wegpusten, sondern auch einsammeln möchte, kann einen Laubs­auger wählen. Die schwe­dischen Kollegen empfehlen den Bosch ALS 25. Er kostet samt Fangs­ack etwa 100 Euro.

Umstrittener Nutzen

Die kräftigen Saug­gebläse zerhäck­seln zum Teil die Blätter. Anbieter werben mit der Platz­ersparnis beim Kompostieren. Naturschützer kritisieren, dass dabei auch Käfer und andere nützliche Kleintiere zu Schaden kommen. Sie raten zur tier- und nach­barschafts­freundlichen Arbeit mit Rechen und Besen.

Laubs­auger und -bläser im Test Meldung

Liebt Laub. Ein Haufen aus Reisig und Blättern erfreut den Igel.

Tipp: Blätter sind meist kein lästiger Abfall. Verteilt unter Hecken und Büschen erhöhen sie auf Dauer den Humus­gehalt des Bodens. Igel und andere Tiere über­wintern gern im Laub.

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