Laub Meldung

Fallen die Blätter von den Bäumen, dröhnen wieder Laubs­auger auf Rasen und Wegen, unter Büschen und Hecken. Viele erreichen eine Schall­leistung von mehr als 100 Dezibel (dB A). Das nervt die Nach­barn und kann ohne Ohren­schutz dem Gehör schaden. Im Einsatz sind verschiedene Geräte­typen. Das Angebot reicht von Laubbläsern, die Blätter mit Wind­geschwindig­keiten von mehr als 200 Stundenkilo­metern vom Rasen pusten, bis zu Laubs­augern, die auch saugen und alles, was ihnen in den Rüssel kommt, zerkleinern. Das ist zwar praktisch, aber ökologisch bedenk­lich: Nützliches Kleingetier wie Käfer und Spinnen können sich dem Sog der Sauger nicht entziehen. Selbst Kröten und Frösche fallen ihnen zum Opfer. Wer kann, sollte auf Laubs­auger verzichten und lieber zu Rechen und Besen greifen. Laubhaufen unter Büschen und Hecken sowie auf Beeten verteilt, verbessern auf Dauer den Boden und helfen Tieren zu über­wintern.

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